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HAARENTFERNUNG
Enthaarung oder Rasieren in einem Schwitzraum ist verpönt. Im getrennten Duschräume der Fall, wenn es nicht ausdrücklich verboten ist. Besser ist es bei Fachkräfte eine dauerhafte Enthaarung vorzunehmen.
Für alle, die die traditionelle Methode der Enthaarung vorziehen mit einem Film-Wachs wird eine wenig schmerzhafte und sanfte Enthaarung zelebriert. Haarentfernung an den Beinen, in der Bikinizone, an der Achsel und an Oberlippe und Kinn.
HAARTIPP FÜR DIE SAUNA
Sie können mit trockenen oder auch nassen Haaren in die Sauna gehen, schädlich ist weder das eine noch das andere. Wer seinen Haaren etwas gönnen möchte, läßt eine Haarkur einwirken, die durch die Hitze besonders gut aufgenommen wird.
HALLENBAD
Öffentliches Schwimmbad, im allgemeinen ausgestattet mit 25-Meter-Schwimmbecken, Lehrschwimmbecken und Sprungmöglichkeit. Betrieb oft ganzjährig, teilweise im Sommer geschlossen. Wassertemperaturen meist unter 28 Grad (Schwimmbecken) bzw. unter 30 Grad (Nichtschwimmer).
Hotelbad für ein paar Schwimmtempos. Haben die meisten Tourismus und Wellnesshotels. Das Hallenbad von heute erfüllt viele Ansprüche. Es ist gleichzeitig Sportanlage, Fitness-Center Freizeitoase und Begegnungsstätte
Ein Hallenbad ist ein in geschlossenen Räumen angelegtes Schwimmbad. Öffentliche Hallenbäder bestehen im allgemeinen aus folgenden Raumgruppen:
- Schwimmhalle mit einem oder mehreren Schwimmbecken (z.B. Schwimmerbecken und Nichtschwimmerbecken) und den Beckenumgängen
- Nebenräume für den Badegast (z.B. Foyer, Umkleiden, Toiletten, Duschen, oftmals auch gastronomische Einrichtungen)
- Nebenräume für das Personal (z.B. Personalumkleiden)
- Nebenräume für die Technik (vor allem für die Wasseraufbereitung)
- Aus Sicherheitsgründen werden vor allem die Becken von Aufsichtspersonen überwacht. Für die Benutzung der Anlagen wird normalerweise eine Gebühr erhoben, wobei diese bei den meisten kommunalen Bädern nicht kostendeckend ist.
- Einige Hallenbäder sind auch als Erlebnis- oder Wellnessanlagen mit Sauna, Dampfbad, Solarien, Wasserrutschen, künstlichen Tropenlandschaften, Tauchbecken, Fitnessbereichen und Wellenbecken eingerichtet. Bei diesen oftmals Thermen genannten Bädern steht der sportliche Aspekt des Schwimmens im Hintergrund.
HALLOWEENREZEPTE
Halloween in den deutschsprachigen Saunen, schwitzen bei schaurig–schöner Gruselstimmung können Saunabesucher bei zahlreichen Veranstaltungen miterleben.
Am 31. Oktober werden die Halloweengeister während der Aufgüsse bei den Besuchern für einen zusätzlichen Adrinalinstoß sorgen.
Ketten, Fackeln, Kürbisgeister, erschreckende Outfits, alles ist bereit für die Nacht der Nächte. Die Halloweengeister werden zum Leben erweckt und der Saunagott SAUNATONTTU wird erst am 1. November dem schaurigen Treiben ein Ende setzen.
Bei den Erlebnisaufgüssen werden Saunaanimateure in vielerlei Kostümen die Gäste zum Gruseln oder zum Lachen bringen und selbst dabei furchtbar ins Schwitzen geraten.
Unter
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werden die Halloweens Party in der gewünschte Gegend per Retourmail bekannt gegeben.
DAS BESTE GRUSELIGE HALLOWEENREZEPT
HALSWICKEL
Kaltes bzw. warmes Wasser, ein Tuch aus Leinen oder einem ähnlichen Material in einer Größe von ca. 10 x 60 cm sowie ein etwas größeres Wolltuch oder Schal, Zusätze: Lehm (Heilerde) und Quark.
Das kleinere Leinentuch wird mit Wasser befeuchtet oder mit einem Lehm- oder Quarkbrei bestrichen (zuvor der Länge nach falten!) und zweimal um den Hals geführt. Anschließend wird das trockene, ebenfalls einmal der Länge nach gefaltete Wolltuch gut anliegend darüber gebunden und festgesteckt.
Kalte Wickel werden vor allem bei akuten Erkrankungen angewendet und mehrmals gewechselt. Warme Wickel helfen besonders bei chronischen Entzündungen und bleiben längere Zeit (auch über Nacht) angelegt.
Dauer/Häufigkeit: 60 bis max. 90 Minuten (Variante: warme und kalte Wickel, )
Heilanzeigen: Erkältungen, Mandel-, Rachen- und Kehlkopfentzündungen, Schwellung der Halslymphknoten, Entzündungen der Nase und Nasennebenhöhlen, Schilddrüsenerkrankungen, mäßig vergrößerte Schilddrüse, Herzklopfen, Diphterie, Masern.
HAMBURGER - CHEESBURGER
Fast Food ist besser als sein Ruf und wenn Sie den Fast-Food-Restaurants nicht so ganz trauen, machen Sie doch Ihre Burger selbst mit frischem Salat, dem Fleisch Ihrer Wahl und der Variation, die Ihnen am besten schmeckt.
Zutaten:
- 2 Softbrötchen
- ca. 150 g Hackfleisch (vom Schwein, Rind oder Pute)
- 4 Blatt Eissalat
- 1 Gewürzgurke ein paar Zwiebelringe
- 2 Scheiben Käse (für den Cheeseburger)
- Tomatenketchup,
- Mayonnaise
- Zubereitung:
- Würzen Sie das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und rotem Paprikapulver.
- Sie können eine 1/4 mit Salz zerdrückte Knoblauchzehe hinzugeben.
- Kneten Sie das Fleisch durch und teilen Sie es in zwei Portionen.
- Auf einem Brett drücken Sie das Fleisch flach. Der Durchmesser sollte etwas größer als der Brötchendurchmesser sein.
- Mit einem breiten Messer lösen Sie das Fleisch von der Unterlage und geben es in eine mit wenig Fett bestückte Pfanne und braten es an.
- Nach dem Wenden belegen Sie für Cheeseburger die bereits gebratene Seite mit einer Scheibe Käse nach Wahl.
- In der Zwischenzeit erwärmen Sie die Softbrötchen entweder auf dem Brötchenaufsatz Ihres Toasters oder kurz im Backofen.
- Schneiden Sie die Brötchen auf und belegen die untere Hälfte mit Eissalat.
- Verteilen Sie darauf etwas Tomatenketschup und ein paar Zwiebelringe.
- Das Fleisch wird darauf gelegt. Darüber geben Sie dünne Scheiben Gewürzgurke und etwas Mayonnaise.
- Die Mayonnaise können Sie mit etwas Currypulver bestreuen.
- Zum Schluss noch einmal ein Salatblatt darauf legen und mit dem oberen Brötchendeckel belegen.
- Tipp: Variante: Verwenden Sie statt frischer Zwiebelringe getrocknete Röstzwiebel
HAMAM
Entstanden in der Zeit des Osmanischen Reiches, ist das Hamam bis heute ein Ort der Erholung, der Gesundheit und des geselligen Beisammenseins.
Das Hamam ist ein Platz des Ruhe-Findens, des bewussten Innehaltens, des Ruhig- und Gelassenwerdens, des Abstandfindens. Hamams dienten früher im Orient Reisenden als Erholungsstätte, als Ort, an dem Sie sich den Wüstenstaub vom Leib waschen und sich für die nächsten Strapazen stärken konnten.
Im Hamam konnten Körper, Geist und Seele wieder zueinander finden. Was früher die Wüste war, ist heute die Großstadt, der Alltagsstress, der Verkehr, die Hektik. Frei davon und offen für Urlaubsgenuss zu werden, ist eine wesentliche Funktion des Hochschober Hamams.
Und nach einem ausgiebigen Hamam - Besuch ist es eine wohlige Schwere, die Sie umgibt und manches scheinbar Wichtiges weniger wichtig erscheinen lässt. Ausgeruht kehren Sie dann frisch gestärkt zurück und spüren eine Belebung Ihres Körpers.
Ziel des Hamamgenusses ist die körperliche und geistige Reinigung, das Abstreifen der Alltagsgedanken, das Lockern der Gelenke und Muskeln und damit geistige und seelische Erholung. Der ganze Körper wird von der oberen, trockenen und abgestorbenen Haut befreit (Ganzkörperpeeling). Der Aufenthalt gliedert sich in 2 Bereiche: Der Schwitz und Reinigungsbereich (60-90Min.) und der Ruhebereich (60-90Min.).
Das Hamam ist ein Klatschtempel des Orients, und das schon seit über 6000 Jahren Der Aufenthalt gleicht einem Ritual.
Man entkleidet sich, hüllt sich in ein Tuch. Dann betritt man einen Ruheraum, wo meist ein Brunnen mit seinem Plätschern für geistige und seelische Entspannung sorgt.
Es folgt der Soguglug, ein Raum mit einer Temperatur von ca. 35 Grad C. In jedem Raum stehen Becken mit heißem Wasser, das man sich mit den Schalen immer wieder über Arme, Beine, Brust und Rücken gießt.
Wenn der Körper aufgewärmt, der Geist entspannt und die Haut so richtig. Man übergießt sich mit warmen Wasser aus der Kurna (dem Becken) und betritt den Halvet. Dort herrschen 45 Grad C und die Schweißdrüsen kommen in Fahrt.
DIE MASSAGE - HÖHEPUNKT DES HAMAM
Im Einseifraum, dem Lif, wird man vom Bademeister einer stilechten Seifenmassage unterzogen. Dabei wird niemals kaltes Wasser verwendet.
Im Zentrum des Hamam steht der "heiße Stein", ein polierter Granit, temperiert wie ein sonnenbeschienener Felsen. Und so ist auch das Liegegefühl. Auf dem Stein findet die Massage statt, zwischendurch ruhen Sie sich hier aus und genießen die Wärme. Der Tellak greift zum Massage- Handschuh aus Rohseide, Ziegen- oder Rosshaar und bearbeitet die Haut, bis sich die Poren öffnen und überschüssige Hautreste lösen.
Dann wird der Körper mit einem Lif, einem gehäkelten Wolltuch, von Hals bis Fuß eingeseift. Eiskaltes Wasser klatscht wie ein Schock auf den Körper herunter, schwemmt Schweiß und Hautfetzchen einfach weg. Der Kopf wird frisch und klar, die gerötete Haut fühlt sich weich und samtig an - wie neu geboren.
Zu guter Letzt entspannt man sich im Camekan, dem Ruheraum, bei ruhigen Gesprächen und einem original türkischen Tee - eingewickelt in einen flauschigen Bademantel oder das Hamam-Tuch - um den Wasserverlust auszugleichen.
Tipp: Rechnen Sie für die gesamte Prozedur samt Ruhephase rund drei Stunden ein.
5 Punkte für einen guten Hamam
- Hygiene: Saubere Anlagen sind wichtig, gerade weil im Hamam viel mit Wasser gearbeitet wird und man fast nackt auf dem heißen Stein liegt. Bei Schimmel sofort das Weite suchen.
- Ausstattung: Ein traditionelles Hamam besteht aus mehreren Räumen, die unterschiedlich temperiert sind. Außerdem sollte es einen Ruheraum geben.
- Personal: Wer macht die Anwendungen? Frauen, die nicht von einem Mann massiert werden wollen, sollten klären, ob es auch eine Natir, eine Badefrau, gibt.
- Ausbildung: Wo haben die Angestellten ihr Handwerk gelernt? Stutzig sollte man werden, wenn plötzlich das Küchen-Personal von der Döner-Bude um die Ecke im Hamam als Tellak arbeitet.
- Intimssphäre: Diese sollte gewahrt bleiben. Auf den Pestemal, das Leinentuch, das um die Hüften gewickelt wird, verzichtet ein traditionelles Hamam bei keiner Anwendung
HAMAM ( Der Aufenthalt im Nassbereich dauert ca. 60 - 90 Minuten ) MIT:
- SOGUKLUK Kräuterdampfraum • 10–15 Min. Hier Gewöhnen Sie sich langsam an die erhöhte Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Der Kräuterdampf öffnet die Poren Ihrer Haut.
- KESE Körperpeelingraum • 5–10 Min. Der ganzen Körper wird mit dem Kese (Peelinghandschuh) kräftig zum Herz hin (Blutzirkulation) abgerieben.
- SICAKLIK Erholungsbad • 15–20 Min.
- NABELSTEIN Erholungsraum • 15–20 Min. Hier erholen Sie sich nach jedem Reinigungsgang. Tauchen Sie ein und beruhigen Sie Ihren Kreislauf.
- BINGÜL Heisser Kräuterdampfraum • 10–15 Min. Der heisse Dampf entschlackt und entgiftet den Körper. Die Haut wird optimal für das nächste Reinigungsritual vorbereitet.
- LIF Seifenraum • 5–10 Min. Mit der Seife wird eine dünne Schicht mit dem Kese (Peelinghandschuh) auf die Haut auftragen und den Körper kräftig von unten nach oben mit dem nassen Kese abgerieben.
Der Seifenschaum wird danach mit der Schale und warmem Wasser aus dem Kurna gründlich abgespült.
- CAMEKAN Ruhe + Erholungsraum • ca. 30 Min. Entspannen bei ruhigen Gesprächen und einem original türkischen Tee - eingewickelt in einen flauschigen Bademantel oder das Hamam-Tuch - um den Wasserverlust auszugleichen. Tipp: Rechnen Sie für die gesamte Prozedur samt Ruhephase rund drei Stunden ein.
HAMAM HUMOR - KABARETTIST KRÖMER
HANDTUCH, BADETUCH, SAUNATUCH
Das Handtuch ist das wichtigsten Sauna-Utensilie. Wie für den Golfspieler der Golfschläger das Wichtigste ist, so ist für den Saunist das Handtuch sein wichtigstes "Sportutensil". Für das Saunabaden benötigt man ein ausreichend großes Sauna-Handtuch, um vollständig in der Sauna darauf sitzen oder liegen zu können.
Ein weiteres Handtuch zum Abtrocknen nach den Kaltanwendungen (Duschen, Tauchbecken, ...) ist sinnvoll. Clevere Saunisten haben eigens gekennzeichnete Handtücher - Die Begründung ist einfach. Meist gibt es weiße Handtücher und irrtümlicherweise werden beim Trocknen die Handtücher verwechselt.
Dann beginnt das "Richtige Handtuch Such Spiel". Optimal ist es auch wenn das Handtuch auf einer Seite gekennzeichnet ist, damit man die Sitzseite erkennt.
HARD CORE - HEIZER DES TEUFEL
Heizer des Teufels Die Hardcore-Aufgießer werden auch "Heizer des Teufels" genannt. Es gibt genügend in den deutschsprachigen Länder. Saunasünden, wo sogar die Aufgießer im irrigen Glauben sind, sie machen den Gästen etwas gutes. Heiß ist gut, verbrennen ist out. Ein Beispiel der Banja-Aufguß aus der Sicht eines Insiders:
es kommt ein Typ mit vielen Eimern und zwei Birkenästen, macht die Tür zu, lockert verbal die eng zusammen kauernden Gäste auf und schüttet anschließend ohne Sinn und Verstand Wasser auf den Ofen.
Zunächst brennen nur die Fingerkuppen, ein relativ kleines Problem: die Finger legt man unter die Oberschenkel. Zwei Grad später verkünden die Nervenenden an den Ohrläppchen, dass letztere kurz vor der Brandblasenbildung stehen (mein Nachbar widersprach mir hier - er meinte, für Brandblasen würde noch ein Grad fehlen).
An dieser Stelle ist ein hohes Maß an körperlicher Koordination nötig: man muss die Finger unter den Oberschenkeln rausziehen und als Schutz auf die Ohren legen und gleichzeitig den Kopf nach unten zwischen die Beine bewegen, um aus den oberen Temperaturbereichen zu entweichen.
Erschwert wird dieser Vorgang durch die Signale der Luftröhre, die zur Einstellung der Atmung auffordern. Inzwischen ist einen klar, warum nur in der obersten Reihe noch Plätze frei waren.
Das Ganze ging zweimal acht Minuten, eine kleine Pause dazwischen, Schlüsselwörter bei" Heizer der Teufel Aufgüsse" ‘Verbrühungen’, ‘Schnellkochtopf’ und ‘Letzte Ölung’.
Weitere Sauna-Aufgießer-Sünden
- Unfreundlichkeit
- “Sie sind ja zum Schwitzen da, oder nicht?”
- Belehrungen
- Wie bemisst man Freundlichkeit
- Beim testen konzentrieren wir uns auf die Beziehung vom Aufgießer zum Saunagast Kunden und testen die weichen Faktoren wie Zuverlässigkeit, Entgegenkommen, Souveränität und Einfühlungsvermögen.
- Die Tester müssen herausfinden, ob der Kunde nur höflich abgefertigt oder warmherzig umworben wird, ob das Lächeln der Mitarbeiter echt oder aufgesetzt wirkt.
- Kein leichter Job. Denn nichts ist schwieriger, als subjektive Gefühle objektiv zu messen.
- Doch kann man von Sauna-Animateur verlangen, dass sie immer und überall höflich und aufmerksam sind? „Grundsätzlich ist es schwer, jemanden zum freundlichen animieren zu erziehen“,
- In jeder guten Saunalandschaft gebe es aber „menschliche Perlen“, Naturtalente im Servicebereich, die auch Freude beim arbeiten und animieren haben.
- Und da hat jeder so seine eigene Wedeltechnik. Beschränkt sich der eine Saunameister darauf, das Handtuch in Zeitlupe langsam hin- und her zu bewegen und mit Wasser zu sparen, schüttet sein Kollege Wassermassen auf die Steine und wedelt wie ein Wahnsinniger, dass es nur so brennt.
- Stummes Saunapersonal
- Unsympathisches Saunapersonal
- Lautstarke Gespräche in der Klassik-Sauna
- ABER DIESES GEQUATSCHE … Offensichtlich sind die Quastscher Stammgäste und die Saunaaufgießer quatschen fröhlich mit. Ich kann ja verstehen, dass man sich Stammgäste sicher nicht vergraulen möchte, aber das Gequatsche macht es für einen großen Teil der sonstigen Saunabesucher echt zur Qual.
- Da fasse ich mich an den Kopf. Wenn jemand ein wenig flüstert mit dem Nachbarmann ist das ok. Aber die ganze Sauna unterhalten.
- Oh je Lustlose und lahme Aufgüsse in der Show-Sauna.
- Unhygienisch finden wir die Kleidung mancher Saunameister. Sie tragen z.B. eine 3/4 Hose mit einem ausgeleiertes T-shirt, welches auch noch bei einigen kaputt ist.
- Bikini und Badehose bei Aufgießer verhindern jegliche Glaubwürdigkeit. Textilien sind in der Sauna schädlich. Wissen dies leicht die Aufgießer nicht?
- Düfte zu verwenden, die bei den Saunagästen nicht beliebt sind.
- Witzlose Witze zu erzählen
- Über andere Saunagäste oder Stammgäste zu reden.
- Bei Veranstaltungen versagen
- Gestern Abend war ich bei einer langen Saunanacht in einer Saunaanlage im östlichen Münsterland. Es war nicht das erste Mal das ich die Anlage besuchte, doch gestern kam es mir dort sehr extrem vor. Ok, dass es voll werden würde, dachte ich mir schon vorher.
- Aber dass man zu Aufgüssen schon fast 10-15 Min. vorher in der Sauna sein musste damit man einen Platz bekam war schon nicht mehr schön.
- Außerdem gab es ein benehmen von einigen. Laute Gespräche der Gäste beim Aufguss, dem Saunameister vorschreiben, was er machen soll.
- Leider wirkte dies alles wie eine große Party auch mich.
- Der Hammer war dann, dass einige sich schon gut 20 Minuten vor Aufgussbeginn in die Sauna setzten, nach 10-15 Min. merkten wie heiß es Ihnen wurde, dann einfach unter die Dusche gehüpft sind . (Handtucher in der Sauna liegengelassen), und dann tropfnass wieder in die Sauna rein auf ihr Handtuch.
- Da verging mir komplett der Spaß. Vorallem war danach das Holz in der Sauna total nass, weil das Handtuch ja auch nicht alle Nässe auffangen konnte.
- Also so ein Verhalten habe ich noch in keiner anderen Anlage gesehen. Schade eigentlich, da die Anlage ansonsten einen schönen Eindruck macht....
- Das Personal meinte bei einer kleinen Kritik nur, es sind halt Stammgäste.......
- Den Stammgästen sämtliche Freiheiten einräumen
- Das stimmt! Die so genannten "Stammgäste", besonders wenn sie in Gruppen auftreten, sind das Übel jeder (vorher) ruhigen Saunaanlage.
- Hab mich auch schon mal beschwert- Resultat - Ein übler "Saunastreit" mit "...gehen Sie doch woanders hin wenn es Ihnen nicht passt...". Dem Personal ist das meist egal.
"INTERNATIONALER SAUNAANIMATEUR"
"HARTMANN HEIKO"
Heiko ist seit 2.8.2009 geschulter Sauna-Animateur, wo er seine Künste in der Golfbadsauna in Chemnitz, Sachsen zelebriert.
Er ist der Erste Sauna-Animateur von Sachsen und ein toller Mensch.
HASCHEEKNÖDEL - FLEISCHNKNÖDEL MIT SAUERKRAUT
Zubereitungsdauer: 50 Minuten
Zutaten für 4 Personen
- 500 g Kartoffel
- 250 Mehl
- 1 Ei Salz
- 250 g Geselchtes
- 250 g Sauerkraut
- 1 TL Kümmel
- Zubereitung Kartoffeln in der Schale weichkochen (ca. 20 Minuten), noch heiß schälen und sofort durch die Presse drücken.
- Erdäpfelmasse mit dem Ei, dem Mehl und dem Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
- Geselchtes fein würfeln und in 8 kleine Kugeln formen.
- Teig in 8 Kugeln teilen, diese flachdrücken, die Hascheekugeln draufsetzen und mit Teig umhüllen.
- Knödel nun in siedendem Salzwasser 15 Minuten kochen. Inzwischen das Sauerkraut mit dem Kümmel in wenig Wasser dünsten.
"INTERNATIONALE WOHLFÜHLZEREMONIE"
"HASELNUSS-BERGZAUBER"
LUX©US HASELNUSS-BERGZAUBER Alleinstellungsmerkmal von Hons Winding, Südtirol, Copyright seit 4.8.2009
Hons ist seit 4.8.2009 geschulter Sauna-Animateur, wo er neben herkömmlichen Aufgüsse, das Gütesiegel auf seinem Spezialgebiet für den
HASELNUSS-BERGZAUBER erhalten hat. Hons hat ein ausreichendes Fachwissen und die neuen Wedelhilfen hat er vorbildlich und kreativ eingesetzt. Er ist ein Original und ein lieber Kollege. Er kombiniert Spaß und Heimatgefühl bei seinen Aufgüssen.
Er ist mit Paul Aufguss-Vizeeuropameister 2009, ist leidenschaftlicher Musiker und seit 4.8.2009 ausgebildeter Sauna-Animateur. Die Natürlichkeit ist sein Markenzeichen und er ist ein Aushängeschild für Südtirol.
Er hat erstmalig den Naturduft von Haselnuss im Saunaraum verwedelt und ist somit einer der Pioniere der Aufguss-Saunabranche.
- Der Sauna-Animateur sorgt für Ruhe im Wohlfühlraum
- Begrüßung und Erklärung des LUX©US HASELNUSS-BERGZAUBER
- Entspannende, interessante Naturdüfte
- Outfit mit Hut, Südtirolschürze und nichts darunter
- Angenehme Heimatmusik
- Wedeltechniken mit Jutesack, Tannenzweige und Haselnusszweigen
- Traumhafte Naturdüfte
- Schneebälle auf dem Saunaofen die mit der Faust zerschlagen werden.
- Heimatmusik
- Verabschiedung der Wohlfühlgäste, Fachliche Erklärungen - Empfohlenes Verhalten nach dem LUX©US HASELNUSS-BERGZAUBER
INTERNATIONALE WOHLFÜHLZEREMONIE
HAUSPUTZ©Andreas Schobert

Andreas ist seit März 2011 geprüfter Saunaanimateur und hat das Alleinstellungsmerkmal für den HAUSPUTZ-AUFGUSS erhalten. Andreas wird in Kufstein/Ellmau/Tirol die Wohlfühlgilde der Saunaanimateure vertreten. Er ist auch der Erste Saunaanimateur von Tirol.
Gespielte Musik: 1. "Das bisschen Haushalt" von Johanna von Koczian 2. "Who Let the Dogs out" Baha men Original version - gespielt dann in Endlosschleife bis zum Ende des Aufgusses. Genützte Düfte: Grüner Tee - Zitrone (optional: + etwas Zitronenduft vom Saunaduftkonzentrat)
Ausstattung des Aufgießers: 1 Kopftuch umgebunden 1 Schürze "wie zu Omas Zeiten") 1 Paar Stoff-Putzhandschuhe 1 Putzkübel in dem die Wachelgegenstände (bis auf Fußmatte & Besen) mitgebracht werden 1 Putzkübel für den Aufgusstee 1 Kelle 1 Flasche, ähnlich einer Putzflasche mit Deckel. Wachelgegenstände: 1. Staubwedel 2. Sprühflasche mit Kaltem Wasser gefüllt 3. Fensterputztuch 4. Kehrschaufel (Kehrbesen nur Dekoration) 5. Besen 6. Fußmatte (Variation: 7. Teppichklopfer)
- Alle Gegenstände wurden neu für die Aufgusszeremonie angeschafft, und werden nur für diesen verwendet!
- Ablauf: Vorstellung & Begrüßung der Saunagäste. Hinweis, dass die Sauna JEDERZEIT ohne Angabe von Gründen verlassen werden darf/kann.
Erklärung der Aufgusszeremonie. Hinweis, dass alle Gegenstände für diesen Aufguss wurden neu und nur für die Aufgusszeremonie angeschafft wurden, und nur für diesen verwendet werden!
- Der Aufguss "Hausputz" ist ein Showaufguss, bei dem die Gäste zum schmunzeln, neben dem angenehmen Schwitzen, gebracht werden sollen.
- Vor dem 1. Mal aufgießen wird aus der Flasche, ähnlich einer Putzflasche ein bischen Wasser in den Aufguss"Putz-"Kübel gegossen.
Es wird nach dem 1. mal Aufgießen die Musik gestartet, und mit dem Zufächern von Luft via Staubwedel begonnen.
- Jeder Gast wird nach Möglichkeit einzeln angewedelt. Als nächstes werden mit der Sprühflasche die Gäste leicht angesprüht, und mit dem Fenstertuch angewachelt, zur besseren verdeutlichung, dass dies ein "Hausputz" ist, kann mit der Sprühflasche auch ein Fenster (bzw. das Fenster in der Saunatüre) mit Wasser besprüht, und mit einem anderen Fenstertuch geputz werden. (Das Fenstertuch, welches für die Befächerung der Gäste verwendet wird, darf selbstverständlich nicht
für die Reinigung verwendet werden!!!)
- 2. mal Aufgießen mit Teewasser. Die Kehrschaufel mit Kehrbesen wird hergenommen, der kleine Besen (lediglich zur Deko) wird zurück in den Putzutensilienkübel gegeben, und die Kehrschaufel zum
Wacheln verwendet.
- Jetzt wird der große Besen zum Luft zufächern verwendet.
Die Saunatüre wird zum Lüften geöffnet.
- 3. mal Aufgießen mit Teewasser.
Luft wird mit der Bodenmatte zugefächert. Verabschiedung der Gäste. Mögliche Variationen: Teppichklopfer vor der Bodenmatte Wedeln mit der Verkleidung am Ende des Aufgusses (Schürze)
HAUT
Das größte Organ des Körpers. Sauna und Dampfbadeffekt - Die Durchblutung wird gefördert, die Haut gereinigt und belebt. Die Durchblutung steigt, Schlackenstoffe werden abtransportiert, und der Stoffwechsel der Haut arbeitet doppelt so schnell wie sonst. Die Folge ist eine rosige und straffe Haut im Gesicht und am ganzen Körper. Ideal: während der Ruhephase eine Gesichtscreme auftragen. Die Nährstoffe werden besonders intensiv aufgenommen.
Fühlbar angenehm - rosiges Aussehen
Nach einem Saunabad fühlt sich die Haut ausgesprochen angenehm an. Sie hat ein rosiges, gesundes Aussehen. Auch Menschen mit Hautproblemen können nach Aussage saunaerfahrender Hautärzte saunabaden. Bei sehr trockener Haut wird Besserung durch die Übung der Schweißdrüsen und die Wassereinlagerungen in der Hornschicht erreicht! Das Auftragen einer Fettcreme nach dem Bad unterstützt die Wirkung. Bei Menschen, die zu erhöhter Hauttalgbildung neigen, verflüssigt sich der festgehaltene Hauttalg in der Saunawärme. Unterstützende Wirkung wird der Sauna bei Hauterkrankungen zugeschrieben - ebenso wie bei Krampfadern. Da sollte jedoch der behandelnde Arzt gefragt werden!
Trockene Haut
Die Haut trocknet in der Sauna nicht aus - die infolge der Wechselreize stark durchblutende Gefäße sind wahre Feuchtigkeitsspender. Das Wasser sickert bis in die Hornschicht und in die tieferen Gewebe. Die Folge - Ihre Haut wird von innen heraus besser durchfeuchtet. Möglicher Juckreiz geht zurück und verschwindet sogar ganz. Wenn Sie eine trockene Haut vorweg haben, cremen Sie sich nach dem Sauanbaden ein, dann ist sie richtig gut durchfeuchtet.
Fettige Haut
Zeichnet sich durch höhere Talgproduktion, verstärkte Schweißabsonderung und eine größere Abschuppung von Hornzellen aus. Durch die Hitze verflüssigt sich der Talg und wird zusammen mit abgestorbene Hautzellen, Bakterien und Schmutzteilen aus den Poren herausgeschwemmt. Ihre Haut wird von innen heraus porentief gereinigt. Akne geplagte verlieren den überschüssigen Hauttalg, der in den Drüsengängen durch verhärtete Hornzellen blockiert ist, wird durch die Hitze weich und kann auf diese Weise leicht abfließen.
Faule Haut
In der Umgangsform wird ein fauler Mensch auch faule Haut genannt, kommt nicht von ungefähr - Eine faule Haut altert schnell, nicht jedoch die trainierte Haut. die Sauna eignet sich sowohl für Menschen mit fettiger und für solche mit trockener Haut. Der Gewinner in der Sauna ist unumstritten Ihre Haut.
In eine neue Haut schlüpfen
Durch regelmäßigen Saunabesuch wird die Neubildung der Hautzellen beschleunigt. Infolge der erhöhten Hauttemperatur um 10 Grad Celsius wird die Haut stärker durchblutet und der Hautstoffwechsel um das zwei bis Dreifache erhöht! Das kommt der Zellneubildung zugute. Durch das Schwitzen quillt die oberste Hautschicht auf und abgestorbene Hautzellen schuppen sich ab. Der Weg wird frei für die vermehrte Neubildung von Zellen in der tiefer gelegenen Keimschicht - frische Haut wächst heran. Sie schlüpfen also in eine neue Haut.
Rund 1,7 Quadratmeter Haut umhüllen den menschlichen Körper. Sie besteht aus mehreren Schichten, die sich immer wieder erneuern können. Die Haut ist die erogenste Zone des Menschen. Sie hat circa 5 Millionen Nervenenden, die jede Berührung ins Gehirn melden. Die Haut dient als Schutz vor äußeren Einwirkungen und als Sinnesorgan. So nehmen wir durch sie Temperaturen, Drücke und Schmerzen auf. Außerdem ist die Haut ein Atmungs- und Ausscheidungsorgan. Sie ist die einschichtige oder mehrschichtige Oberflächenbedeckung der vielzelligen Tiere
HAYSCHE TRENNKOST » Der amerikanische Arzt Howard Hay entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts die Theorie, dass Eiweiß und Kohlenhydrate nicht zusammen verspeist werden dürfen, da bei einer Kombination beider die Kohlenhydrate nicht verdaut werden können und dadurch im Darm zu gären beginnen. Diese Gährungsvorgänge sollen, so Hay, eine bedeutende Krankheitsursache darstellen. Das Trennen von eiweißreicher und kohlenhydratreicher Kost, soll nicht nur den Verdauungsvorgang regulieren, beschleunigen und gesund erhalten, sondern auch eine Vielzahl von Krankheiten heilen können. Die Haysche Trennkost ist im Alltag nur schwer praktikabel und umständlich. Die tatsächliche Auswirkung dieser Theorie ist noch nicht ausreichend geklärt
"INTERNATIONALEWOHLFÜHLZEREMONIE"
"HAUT UND SEELE"©Renate Zappe
HAUT UND SEELE Wohlfühlzeremonie von Renate Zappe, Bönen, NRW Copyright seit 12.12.2009 Renate hat seit 12.12.2009 die internationale Sonderauszeichnung für Ihre Zeremonie HAUT UND SEELE
von der Jury von insauna.com erhalten. Renate ist eine ganz liebe Persönlichkeit die mit Fachwissen und Kreativität glänzt. Mit Ihrem Charme und Ihren Produkten hat Sie die internationalen Gäste und die Jury verzaubert und hat die Erste Internationale Sonderauszeichnung - Zeremonienmeister erhalten.
Ab 17.1.2010 ist Renate auch geprüfte Sauna-Animateurin. Mit Nonnenkostüm und Originalität überzeugte Renate Zappe die Jury.
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HEILFASTEN
Unter Heilfasten darf keine radikale Schlankheitskur verstanden werden; es geht hier vielmehr darum, den Körper durch Fasten zu aktivieren. Weil man keine Nahrung zu sich nimmt, ist der Körper gezwungen, auf "Vorräte" zurückzugreifen. Dadurch werden auch viele Giftstoffe, entzündliche Abbauprodukte, Proteinablagerungen und Fettpolster abgebaut und ausgeschieden (Entschlackung, Entgiftung). Die Körperabwehr wird durch diese Vorgänge angeregt. Neben den körperlichen Auswirkungen einer Heilfastenkur sind aber auch die seelischen Vorteile unübersehbar.
So findet durch die Entschlackung des Verdauungssystems eine allgemeine Umstimmung statt, durch welche Blockaden in den Selbstheilungskräften gelöst werden. Die seelisch-geistige Umstimmung durch die Heilfastenkur trägt zur tiefen Entspannung bei, hebt die Stimmung (positives Denken) und steigert die geistige Leistungsfähigkeit.
Heilfasten sollte unter Kontrolle eines Therapeuten, und bei längeren Kuren in einer Klinik oder einem Sanatorium durchgeführt werden. Sehr beliebt sind auch Heilfastenkuren in Kombination mit Meditationen, weil sich dadurch besonders intensive geistig-seelische Wirkungen erzielen lassen.
HEILUNG
Die heilende Kraft der Sauna, welche den Körper nicht nur von Schmutz und "dem Teufel" befreit, sondern auch bei vielen Krankheiten helfen und diese lindern kann. Ein altes finnisches Sprichwort besagt: "Wenn eine kranke Person weder durch Teer noch durch Wodka oder durch die Sauna geheilt werden kann, wird diese sterben.".
Auch ein sehr geläufiges Sprichwort ist: "Die Sauna ist die Apotheke des armen Mannes." Selbst heute noch werden viele Leiden durch die Sauna geheilt, z.B. Ermüdung, Schmerz, Erkältung oder sogar Nervenleiden. Gerade weil der Saunagänger fest an diese heilende Kraft glaubt, ist die Methode äußerst sinnvoll.
Hohe Temperaturen, wie sie in der Saukabinen herrschen, haben eine desinfizierende Wirkung. Schädliche Keime gehen zugrunde und die Aktivität der Killerzellen wird angeregt. Diese wiederum töten diverse Krankheitserreger ab.
HEISSLUFTBAD
Die Sauna ist ein trockenes Heißluftbad. Der Besuch in der Sauna wirkt direkt auf die Haut und Atemwege und indirekt auf Kreislauf, Stoffwechsel und Nervensystem. Das Heißluftbad ist hilfreich bei Erkrankungen der Atemwege, bei Husten und Schnupfen, bei kalten Händen und Füßen, Migräne oder Hauterkrankungen. Die original finnische Sauna (80 bis 90° C) hat in der seit jeher praktizierten Form als relativ trockenes Heissluftbad im Wechsel mit Kaltwasseranwendung ihre Attraktivität behalten. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Saunabades, wie: Gefässtraining, periphere Durchblutungssteigerung, wohltuende Entspannung durch die vegetative Umstimmung werden durch die Medizin bejaht und teilweise in der physikalischen Therapie eingesetzt.
Tropendunst oder Wüstenhitze?
Wie sieht es mit den Unterschieden zwischen Sauna und Dampfbad aus? „Beide haben ähnliche Effekte auf den Organismus“, weiß Professor Jürgen Kleinschmidt, Leiter des Bereichs Kurortmedizin am Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München. „Der Körper beantwortet ein heißes, trockenes Bad mit vergleichbaren Mechanismen wie ein weniger heißes Bad mit hoher Luftfeuchte.“ Dampfbäder sind trotz ihrer niedrigeren Temperatur nicht schonender für den Kreislauf, wie oft behauptet wird. In der feuchten Luft kann der Schweiß nicht wie in der trockenen Sauna verdunsten, der Kühleffekt für den Körper fällt weg. Doch ob nebliger Tropendunst oder trockene Wüstenhitze: Letztlich ist die Wahl der Badeart Geschmackssache. „In einem Punkt ist das Dampfbad schonender als die Sauna: Es trocknet die Haut und die Atemwege nicht aus
HEISSLUFTBAD heiter Wie das »finnisch« in »finnisches Heißluftbad » schon entfernt andeutet, kommt die Sauna aus Finnland. Dieses Land, welches im Westen von Schweden und im Osten von Rußland flankiert wird, zeichnet sich durch viele Umlaute und noch mehr Fjorde aus. Weil es außerdem noch äußerst, um nicht zu sagen verdammt, kalt dort ist, erfanden die klugen Finnen die Sauna. Die selbige hat man sich in folgender Art und selbstverständlich auch Weise vorzustellen: Links Wand, rechts Wand, hinten Wand, und, REINGFALLEN!, vorne Tür.
Die steckt natürlich auch in der Wand. Und wie alle Wände in derartigen Installationen ist auch sie aus Holz, da selbiges ein schlechter Wärmeleiter ist und man sich so nicht so leicht die Finger verbrennt, wenn man versehentlich an die Wand faßt. Auf mehreren übereinander angeordneten Brettern, die meist aus hellem Holz sind, setzt sich der Saunabenutzer unter Zuhilfenahme eines handelsüblichen Badetuches, in diesem Kontext auch als »Saunatuch« bezeichnet.
Der geneigte Leser könnte sich nun echauffieren und kundtun, die Sauna könne nicht als Heißluftbad bezeichnet werden, wenn nur ein Bißchen Holz an den Wänden pappt und ein paar Bretter zum draufrumsitzen drinnen sind. Doch Gott bewahre! Selbstredend fehlt die wichtigste Komponente einer Sauna: Der Ofen. Von einer, zum Schutz angebrachten, Art Holzzaun umgeben, verbreitet der an einen ordinären Holzofen erinnernde Gegenstand wohlige, bis zu schweißtreibenden achtzig Grad erreichende Wärme. Das wird durch eine Lage Steine, die in einer auf dem Heizgerät angebrachten Kuhle liegen, ermöglicht. Sollte das nicht genügen, kann der Benutzer der Institution zu einer interessanten Technik greifen: Dem so genannten Aufguß.
In einen Holzeimer, wie er in jedem gut sortierten Fachgeschäft zu erhalten sein sollte, wird Wasser eingefüllt. Mit speziellen Saunaölen, die zumeist finnische Namen erhalten (Sie wissen schon: Viele Umlaute), wird das eingefüllte Wasser versetzt. Die so erhaltene Mischung wird mittels eines Schöpfers (natürlich im küchentechnischen Sinn, wer wird schon eine Gottheit verwenden, um Wasser über ein paar glühende Steine zu kippen?) den Steinen übergeben.
Durch die bereits oben erwähnte Hitze verdampft das Wasser beinahe sofort. Sogleich verbreitet sich ein wohliger Geruch in der Sauna. Der schon durch die Hitze starken Schweißbildung der Insassen wird so noch weiter Vorschub geleistet, was vor allem bei älteren, männlichen Personen etwa folgende Reaktion hervorruft: Mit beiden Händen wird der Schweiß auf dem imposant herausragenden Bauch (der ob der in einer Sauna angesagten Nacktheit noch mehr dick erscheint) verteilt, wobei Worte wie »Ah, herrlich!« und »Mhh, tut das gut« gemurmelt, ja gestöhnt werden. Neben diesem Hauptinventar hängen an der Wand auch oft Dinge wie zum Beispiel ein Thermometer und ein Hygrometer. Auch eine Sanduhr, um die Benutzungsdauer zu kontrollieren (normalerweise zwischen fünf und fünfzehn Minuten) ist unverzichtbar. So schließe ich dann diesen Aufsatz mit dem traditionellen finnischen Saunagruß »Lasse reinbøng« (»Möge der Schweiß mit Dir sein!«)
HERBSTSAUNA
Mit dem Herbst beginnt für viele Menschen wieder die Saunasaison. Das ist gut, denn damit lässt sich das Immunsystem auf Trab bringen. Neben einer ausgewogenen Ernährung mit den heimischen Obst- und Gemüsesorten sowie einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr und viel Bewegung an der frischen Luft, wappnen auch regelmäßige Saunagänge das Abwehrsystem vor den widrigen Bedingungen des nicht selten nass-kalten Herbstes.
Eine Gefahr für die Gesundheit besteht beim Saunieren nicht, vorausgesetzt, es wird korrekt vorgegangen. Vor dem ersten Saunagang gilt es, sich gründlich zu reinigen. So wird vermieden, dass unangenehme Gerüche im Schwitzraum entstehen, und hygienischer ist es auch.
Aus dem gleichen Grund wird die Sauna grundsätzlich nackt betreten. Das einzige Mitbringsel ist ein großes Badetuch, das unter den gesamten Körper inklusive der Füße gelegt wird, damit kein Schweiß auf das unbehandelte Holz tropft.
Während des Saunagangs sollte man erst liegend und dann sitzend die Zeit verbringen. Auf diese Weise ist das Hitzeempfinden am Kopf nicht ganz so stark. In der Sauna befinden sich meist zwei bis drei Ebenen. Je höher, desto heißer ist es. Die bevorzugte Sauna-Variante ist die „klassische Sauna“, die der finnischen Sauna sehr ähnlich ist. Dabei sorgen meist heiße Steine, manchmal auch ein Kamin, für die Hitze von 80 bis 95 Grad Celsius bei niedriger Luftfeuchtigkeit. Hin und wieder wird die Luftfeuchtigkeit für kurze Zeit von zehn bis 15 auf 20 Prozent angehoben, indem Wasser, teilweise mit Aromen wie Eukalyptus versetzt, auf die heißen Steine gegossen wird. Damit steigt auch das Wärmeempfinden. Die hohen Temperaturen fördern die Bildung von Abwehrstoffen.
Mittlerweile gibt es auch „mildere“ Formen der klassischen Sauna, die sich durch eine geringere Temperatur von 50 bis 70 Grad Celsius und höhere Luftfeuchtigkeit von 40 Prozent auszeichnen. Nach dem ersten schweißtreibenden zehn- bis 15-minütigen Aufenthalt in der Sauna folgt eine Abkühlungsphase an der frischen Luft. Hier bleibt man so lange, bis es einen fröstelt. Zurück in den Räumlichkeiten sollte eine kalte Dusche genommen werden. Hartgesottene Zeitgenossen duschen sich kurz ab, um den Schweiß zu entfernen, und steigen dann für eine Weile in ein Kaltwasserbecken. Doch das ist nicht jedermanns Sache.
Diese Wärme-Kälte-Wechsel zwischen heißer Sauna und kaltem Tauchbecken stärken das Immunsystem, regen den Kreislauf an, trainieren die Blutgefäße und pflegen zudem die Haut. Doch gerade im extremen Temperaturwechsel kann für einige Menschen auch eine Gefahr liegen, beispielsweise für Diabetiker: Infolge der Erkrankung ist der Kreislauf geschwächt. Ein Kaltwasserbad sollte deshalb vermieden werden. Angeraten sind stattdessen frische kühle Luft und anschließend ein kalter Guss, beginnend bei den Füßen. Besonders aufpassen müssen insulinpflichtige Diabetiker. Bei Hitze wirkt das Hormon schneller und stärker. Wer gerade gespritzt hat, wartet besser eine Weile mit dem Saunagang. Generell gilt für alle Diabetiker: Der Blutzuckerspiegel ist zur Kontrolle vor und nach dem Saunagang zu messen. Für den Notfall sollten Traubenzucker, Obst und Getränke bereitstehen. Ansonsten ist ein regelmäßiger Saunabesuch für Diabetiker empfehlenswert, da er nicht nur der Seele, sondern auch der Haut guttut.
Ähnlich verhält es sich bei Menschen mit Bluthochdruck. Sie fragen sicherheitshalber ihren Arzt bezüglich des Saunabesuches. Spricht er ein Verbot aus, ist dies im Interesse der eigenen Gesundheit zu respektieren. Ansonsten gilt: Hypertoniker mit mittelschwerem Hochdruck mit einem unteren (diastolischen) Wert zwischen 105 und 114 mmHg, die medikamentös gut eingestellt sind, haben zu starke Temperaturgegensätze in der Sauna zu meiden. Die optimale Dauer eines Saunaganges liegt für sie zwischen sechs und acht Minuten. Beim Abkühlen empfiehlt es sich, statt des kalten eher lauwarmes Wasser zu nutzen. Kalte Tauchbecken sind tabu.
Betroffene mit leichtem Bluthochdruck (90 bis 104 mmHg) können nach Angaben der „Deutschen Hochdruckliga“ ohne Einschränkung saunieren. Hypertonikern mit sehr hohem Blutdruck dagegen, deren unterer Blutdruckwert über 115 mmHg liegt und die zudem medikamentös nicht gut eingestellt sind, ist von der Sauna gänzlich abzuraten.
Nach der Sauna und der anschließenden Abkühlphase empfiehlt es sich, ein warmes Fußbad zu nehmen, um die Durchblutung der Füße und Beine zu verstärken. Danach fällt die nötige Ruhephase nicht schwer. In einen Bademantel gehüllt und die Füße gegebenenfalls mit warmen Socken geschützt, sorgt eine Viertelstunde Schlaf für Erholung von der „Temperaturwechsel-Strapaze“. Danach wird der gesamte Ablauf bis zu zwei Mal wiederholt, das stärkt das Immunsystem nachweislich. Ein vierter Saunagang trägt dazu allerdings nicht mehr bei. Übrigens: Der gesamte Organismus sowie die Haut danken es einem, wenn nach der Sauna der durch das Schwitzen entstandene Mineralstoffverlust mit einer großen Apfelschorle ausgeglichen wird. Auf Alkohol sollte verzichtet werden. (mp)
HERZ
Kein Spass - dass Herz wird lt. medizinischer Meinung in der Saunakabine trainiert und wird nicht überlastet. Erstaunlich insofern, da ja unsere Maschine die Durchblutung in der Haut und Muskeln enorm steigern, um die extreme Hitzeabwehr anzukurbeln. Nicht nur die Gefäße in Haut und Muskulatur weiten sich unter dem Einfluss der Saunahitze, auch der Herzmuskel wird entsprechend durchblutet und mit viel Sauerstoff versorgt. Die Fließeigenschaft des Blutes verbessert sich und sie beugen dem Herzinfarktrisiko vor.
Koronarkrankheiten/Herzschwäche Da die Sauna zu einer Steigerung der Herzfrequenz führt, sollten Menschen, die bereits bei leichter körperlicher Aktivität ein Herzflattern bekommen, auf keinen Fall in die Sauna gehen. Dasselbe gilt nach einem Herzinfarkt: Bei leichten Herzbeschwerden empfiehlt es sich, vorher einen Arzt zu besuchen.
Saunabesuche sind daher grundsätzlich ein gutes Herz-Kreislauftraining und auch bei Herzleiden (natürlich vorsichtig und nach Rücksprache mit dem Arzt!) kann die Sauna mit Vorteil angewandt werden. Saunagänge können Herzpatienten ihre Ängstlichkeit nehmen und werden auch in Rehabilitationskliniken häufig in den Behandlungsplan integriert.
Zwar steigt in der Wärmephase die Pulsfrequenz, nicht aber der Blutgefäßwiderstand. Bei einer Neigung zu hohem Blutdruck können regelmäßige Saunagänge Herz und Gefäße entlasten
Ein krankes Herz spricht nicht gegen die Sauna
Regelmäßige Saunabesuche stärken die Abwehr und lindern chronische Atemwegserkrankungen. Auch Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen können davon profitieren.
"Es gibt immer noch viele Vorurteile im Zusammenhang mit Saunagängen", sagte Privatdozent Rainer Brenke von der Hufeland-Klinik Bad Ems. Dazu gehöre etwa, dass bei Patienten mit Herzerkrankungen oder Hypertonie in Sachen Sauna Vorsicht geboten sei. Dies sei so pauschal nicht richtig, wie Brenke bei einer von dem Unternehmen Steigerwald unterstützten Veranstaltung betonte.
Sauna ist gut fürs Herz Bei Patienten mit konventioneller arterieller Hypertonie ohne Folgeschäden seien regelmäßige Saunagänge im Gegenteil sogar indiziert, weil sie langfristig den Gefäßquerschnitt vergrößerten und damit den peripheren Widerstand und so letztlich den Blutdruck senkten. Verzichtet werden sollte lediglich auf die Nutzung des Tauchbeckens, weil es dabei zu Blutdruckspitzen kommen könne, so Brenke. Gegen kalte Güsse oder kaltes Duschen spreche aber nichts.
Bei Patienten mit stabiler koronarer Herzerkrankung ist die Herzkreislaufbelastung zu berücksichtigen, die ein Saunabesuch bedeutet. "Die Belastung bei einem Saunagang liegt bei 60 bis 75 Watt", so Brenke. Wer das in Belastungsuntersuchungen aushalte, könne auch saunieren.
SAUNA - BEI HERZSCHWÄCHE DIE REINSTE THERAPIE
Wegen der zusätzlichen Belastung für Herz und Kreislauf mag Saunieren bei Herzinsuffizienz vielen vielleicht bedenklich erscheinen. Japanische Mediziner sehen das ganz anders: Nach ihren Untersuchungsergebnissen wirkt Sauna bei Herzschwäche wie Medizin.
TOYAMA (ob). Die Behandlung in der Infrarot-Sauna hat in Japan unter dem Namen Waon-Therapie Tradition. Sie soll etwa bei Fibromyalgie oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit wirksam sein.
Dass sie auch bei chronischer Herzinsuffizienz von therapeutischem Nutzen ist, glaubt eine Forschergruppe um Dr. Takashi Ohori aus Toyama jetzt mit Daten einer Studie belegen zu können.
Daran beteiligt waren 41 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz, die drei Wochen lang jeweils an fünf Tagen einer Waon-Behandlung unterzogen wurden (Am J Cardiol 2011, online).
Erst schwitzen, dann einwickeln
Zunächst wurden sie 15 Minuten lang in eine auf 60 Grad eingestellte Infrarot-Sauna geschickt. Danach mussten sie, eingehüllt in Decken, 30 Minuten lang ruhen mit dem Ziel, die Kerntemperatur des Körpers um 1 bis 2 Grad Celsius zu erhöhen.
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Diese Behandlung blieb anscheinend nicht ohne Wirkung. Nach drei Wochen stellten die Untersucher bei ihren Probanden anhand des 6-Minuten-Gehtests eine signifikante Zunahme der Belastungsfähigkeit fest.
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Messungen ergaben zudem einen signifikanten Anstieg der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) als Parameter der aeroben Leistungsfähigkeit.
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Außerdem waren ein signifikanter Abfall der BNP- und Noradrenalin-Plasmaspiegel und eine Verbesserung der Endothelfunktion zu verzeichnen.
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Noch weiteres Schwitzen nötig Die Autoren schließen daraus, dass die Sauna-Therapie vermutlich aufgrund ihrer günstigen Wirkung auf die endothelabhängige Gefäßfunktion die Belastungstoleranz bei Herzinsuffizienz verbessern kann.
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Die Beweiskraft der Studie könnte allerdings besser sein: Es fehlte eine Kontrollgruppe, die Untersuchung erfolgte nicht verblindet. Auch war die Definition der Herzinsuffizienz nicht an strenge - etwa echokardiografische - Kriterien geknüpft.
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Bis zum definitiven Beweis werden also wohl noch weitere Probanden im Dienste der Wissenschaft in der Sauna schwitzen müssen
HEUAUFGUSS
natürliche Aufguss-Aromen
ZUBEHÖR Wedeltuch, Jutesack mit Heu
GÄSTEVORTEIL
- Ihr Körper wird mit einem kühlenden Kräutersud abgesprüht und erfrischt. Zum Abschluss wird Ihnen ein passender Tee serviert.
- Für die etwa 8- bis 20-minütige Zeremonie werden ausschließlich natürliche Aufguss-Aromen verwendet und Ihr Körper wird mit einem kühlenden Kräutersud abgesprüht und erfrischt. Zum Abschluss wird Ihnen ein passender Tee serviert. Aufgussmittel: z.B. Heublumen Wirkung:
- Durch das frische Heu und den angenehmen Duft schwitzt der Gast in einer sehr naturverbundenen Atmosphäre. Dabei hat er die Möglichkeit alle gesunden Eigenschaften, die mit der Heusauna verbunden sind zu erleben.
HEUBAD
- Ganzkörper-Heuwickel- regt den Kreislauf an- sorgt für seelisches und körperliches Wohlbefinden- reinigt die Atemwege - Temperatur: 40 - 42°C- Raumklima: feucht- Behandlungsdauer: 20 - 25 Min
Das Heubad ist eine Ganzkörper - Kräuterdunstbehandlung. Das spezielle Therapieheu beinhaltet eine Reihe von Heilpflanzen, beispielsweise Edeltraute, Frauenmantel, Ehrenpreis, Erika und Enzian. Durch die Erwärmung des Heus werden ätherische Öle freigesetzt, die dann auf den Körper einwirken. Das Heubad ist eine alte, ländliche Badeform. Anwendungen dieser Art sind durch die lockere Zusammensetzung des Heus milder im Wärmeschub und schonend für den Kreislauf.
Grundprinzip des Heubades ist die milde und Kreislauf schonende Überwärmung des Körpers. Die vielfältigen Wirkstoffe von Gräsern, Blumen und Kräutern entschlacken den Körper und stärken das Immunsystem. Körper und Geist werden angenehm erfrischt und vitalisiert. Stressgeplagte Geister können sich regenerieren
Frisches Heu wird für ein paar Stunden in heißes Wasser gelegt, damit es für die Behandlung weicher ist. Anschließend wird es auf einer Liege ausgebreitet, man legt sich nackt drauf, lässt sich mit dem restlichen Heu zudecken und in warme Thermodecken einpacken. Durch die hohen Anteile von ätherischen Ölen wirkt es entspannend und belebend auf den Organismus.
HEUBLUME
Fördert Stoffwechsel, erfrischend. Ist ein Bergblumenbad, das sich aus getrockneten Almkräutern und Wiesenpflanzen wie Bergenzian, Kamille, Quecke, Sachafgarbe, Steinklee u.s.w. zusammensetzen kann.
Man liegt in einer Wanne von Kräutern, Blüten und Samen bedeckt. Durch Enzymprozesse bei der Fermentierung heizt sich das Heu derart auf, dass es Ihnen so heiß wird wie in einer Schwitzkabine.
Durch die Hitze werden die Wirkstoffe der Heublumen freigesetzt und dringen in die Haut ein. Dazu zählen Mineralien, Eiweißstoffe, Spurenelemente, Flavonoide, Gerbstoffe und ätherische Öle.
Gleichzeitig kann sich der Körper durch das Schwitzen von Säuren und Schlackenstoffen befreien. Dauer ca. 60-90 Minuten. Es ist besonders hilfreich bei rheumatischen Erkrankungen, Hautkrankheiten und Gicht.
HEUKRAXEN
Die Kräfte des Alpenheues sind seit Jahrhunderten bekannt. Das Heu der Alpenregion ist ein naturgegebene Kräutermischung. Die besondere Qualität ist auf mehrere günstige zusammentreffende Faktoren zurückzuführen.
Der charakteristische Geruch stammt vom Ruchgras, dem Labkraut, dem Steinklee, der Meisterwurz und verwandten Peucetanumarten. Beim welken dieser Pflanzen und der anschließenden Trocknung werden bestimmte, darin enthaltene Glykoside durch termentative Prozesse zu Cumarin umgewandelt, das den Heugeruch hervorruft. Bei der Vorbeugung und Behandlung liegen im Gegensatz zu den schweren medikamentösen Geschützen die natürlichen Mittel im Trend unserer Zeit, vor allem wenn sie Spaß machen.
Immer mehr Menschen wünschen sich Behandlungsformen auf natürlicher Basis mit Naturheilpräparaten ohne schädliche Nebenwirkungen um Gesund und fit zu bleiben. Entspannung und Erholung ,dabei ist diese Behandlung Kreislauf schonender als etwa vergleichbare Behandlungen. Heukraxen bringen uns also wiederum ein ganzes Stück der Natur näher, mit allen ihren entspannenden und erholsamen Einwirkungen auf Körper Geist und Seele. Wer heute schon die Möglichkeit hat, sollte diesen Jungbrunnen so oft wie möglich nutzen
HEUSAUNA
- ca. 85°C - im Außenbereich - mit einem Kessel über dem Ofen wird ein sehr angenehmer Heuduft erzeugt - durch eine große Glasfront haben Sie eine schöne Ansicht des Saunagartens
Spurenelemente aus Heublumen und anderen Heilpflanzen werden über den Sud des Kupferkessels in der ganzen Luft verteilt. Sie gelangen über Haut und Atmung in den Körper und wirken gezielt auf den Stoffwechsel.
HILDEGARD VON BINGEN
war eine große Naturheilkundige, deren Rat sogar von Päpsten eingeholt wurde. Ihre Schriften wurden weltweit übersetzt und sind Dauerbrenner in den Buchregalen.
Baden nach Hildegard kann man allerdings nur in Deutschland. In einer der acht Kristall-Thermen Deutschlands kommt echtes Urlaubsfeeling auf.
In den Sauna- und Thermalanlagen warten auf die Gäste Badespaß unter Palmen und wohltuende Wellnessanwendungen - nicht zu vergessen die kulinarischen Leckerbissen aus nationaler und internationaler Küche
Doch anders als üblich sind die Thermen nach der Lehre Hildegard von Bingens ausgerichtet, die Kristallen und Edelsteinen besonders heilsame Kräfte zusprach. Viele Besucher spüren diese Energie in den speziellen Edelstein-Ruheräumen und schätzen die kunstvoll gestalteten Kristallelemente der Thermen. Ob Zitronensauna, Salzdampfbad, Whirlpool oder Sportschwimmbad, hier findet jeder seine persönliche Wohlfühloase.
Das Zusammenspiel von Wärme, Duft, Farbe und Wasser lässt die Seele aufatmen und schenkt neue Kraft.
HILDEGARD VON BINGEN
AUFGUSS DER KRISTALLBÄDER
Dauer: ca. 12-14 Minuten. Eine Spezialität der Kristallbäder. Ruhe, meditative Entspannungsmusik und milde Temperaturen
Wirkung: Der Hildegard-von-Bingen-Aufguss gehört zu den Entspannungs- und Relax-Aufgüssen. Im Vordergrund steht bei den Gästen das Wohlbefinden welches durch die kühlende Wirkung der Relaxbrillen intensiviert wird.
Die Kühle der Relax-Brillen fördert die Durchblutung des Gehirns und stärkt die Sehkraft.
Nach Verlassen der Sauna erhält der Gast einen Hildegard-von-Bingen-Relaxtee – das Saunagast sollte nach dem Aufguss eine Ruhephase einhalten und für warme Füße und Beine sorgen.
HIRSCH LUDWIG - 65 JÄHRIG VERSTORBEN
Seine "Dunkelgrauen Lieder" sind bei der "Gänsehautnah"-Tour in diesem Jahr zum letzten Mal live erklungen: In der Nacht auf Donnerstag ist der österreichische Sänger und Schauspieler Ludwig Hirsch im Alter von 65 Jahren verstorben, bestätigte sein Agent Karl Scheibmaier. Nach ersten Informationen geht die Polizei von Selbstmord aus.
Hirsch war in der Früh unter einem Fenster des Wiener Wilhelminenspitals gefunden worden, wo er sich in Behandlung befunden haben soll. Tief betroffen vom Ableben des Musikers zeigte sich dessen Manager Scheibmaier, der ihn als einen "der größten Künstler der vergangenen 70 Jahre" bezeichnete. "Ludwig Hirsch hat an den Wänden gekratzt, um dahinter zu schauen, was los ist", so Scheibmaier im Gespräch mit der APA.
Auch Kulturministerin Schmied würdigte den Liedermacher als "Teil der österreichischen Seele", dessen Songs "den Zustand unserer Gesellschaft mit poetischen Texten beschrieben" haben. Für Wiens Kulturstadtrat Mailath-Pokorny stand Hirsch "in der Tradition großer Namen wie Randy Newman und Georg Kreisler, die schwarz bis bitter, bissig und zynisch, kritisch oder aggressiv ihr Umfeld pflügen".
Musikerkollege Rainhard Fendrich zeigte sich "tief traurig, bestürzt und erschüttert darüber, wie verzweifelt ein Mensch sein muss in dem Moment, wo er beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen". Für Marianne Mendt "ist wieder ein ganz Großer gegangen. Ich bin schockiert und traurig."
Geboren wurde Ludwig Hirsch am 28. Februar 1946 in Hartberg in der Steiermark, wiewohl er als Komponist von Liedern mit urwienerischem Zuschnitt seine Fans begeisterte und auch anlässlich der Auszeichnung mit dem "Goldenen Rathausmann" im Juni erklärte: "Ich bin eigentlich Wiener, ich wurde nur zufällig dort geboren." Vor seinem musikalischen Durchbruch studierte Hirsch an der Universität für angewandte Kunst in Wien Grafik und besuchte die Schauspielschule Krauss. Nach Theaterengagements und seiner Zeit als Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt sollte sein Debütalbum "Dunkelgraue Lieder" seine musikalische Karriere begründen.
Neben inhaltlicher Morbidität und Hintergründigkeit zeichneten sich seine Songs auch durch feine Zwischentöne aus. Noch vergangenes Jahr erklärte Hirsch, dass er sich diesen Herbst für ein neues Album "hinsetzen und ein bissl grübeln" wolle. Thematisch sollte es um für ihn Typisches gehen: "Träumen, Staunen, Lächeln, bissl Gänsehaut immer wieder, und das Zwicken in die Wadeln. Das hab ich immer gern gemacht, die Leute einzulullen, dass sie sich wohl fühlen und zum Schluss ein bissl zwicken." Ein gemeinsam mit dem deutschen Regisseur Joseph Vilsmaier geplantes Filmprojekt mit dem Arbeitstitel "Es lebe der Zentralfriedhof" sei Scheibmaier zufolge nicht mehr realisiert worden.
HIRSCHKALBSRÜCKEN mit Schalotten und Datteln an Rotweinbutter
Rezept für 4 Personen
- Zutaten: 800 g Hirschkalbsrücken ohne Knochen
- 12 Stück Schalotten ganz
- 100 g Datteln ( entkernt )
- 80 g Butter
- 250 ml Rotwein
- 50 g Zucker
- Salz , Pfeffer
- Zubereitung: Hirschkalbsrücken in etwa 200g Stücke schneiden
- Mit Salz und Pfeffer würzen
- In der Pfanne mit Butter leicht braun anbraten
- Hirschkalbsrücken 10 Minuten ruhen lassen anschließend im Backofen mit den Schalotten bei 180 Grad etwa 12 Minuten rosa braten
- In einer Pfanne die Datteln im Zucker anschwitzen und mit etwas Rotwein ablöschen
- Den restlichen Rotwein in die Pfanne gießen in der man den Hirschkalbsrücken angebraten hat und auf 50 % einkochen.
- Den Bratensaft vom Hirsch sowie die Schalotten, vom Herd nehmen und mit kalter Butter etwas den Fond ( Saft ) binden. Dazu empfehlen wir Spätzle.
In einem Restaurant beschwert sich der Gast: "Herr Ober, der Hirschbraten ist aber sehr hart!" "Da werden Sie wohl ein Stück vom Geweih erwischt haben!"
HITZE
Wenn Sie so richtig Hitze danken wollen, so suchen Sie sich richtige Hitzekammern aus wo der Thermometer über 90 Grad C klettert. Begeben Sie sich sofort auf die oberste Ebene.
Strecken Sie sich der Länge nach aus und lassen Sie Ihre gesamte Hautoberfläche gleichmäßig von der Strahlungswärme durchfluten. Auf diese Weise kann jede einzelne Muskelfaser entspannen.
Sprichwort: "Was trockenes Holz aushält, das hält deine Haut auch aus." Ein weiteres klassisches Finnisches Sprichwort "Gut, daß die Kinder hinausgehen; dann können die Erwachsenen endlich mit der Sauna anfangen!"
HITZEABWEHR
Um den Körper vor einem lebensbedrohlichen Wärmestau zu bewahren, verdunsten die Schweißtropfen auf Ihrer Haut. Aus der Schwitzflüssigkeit wird gasförmiger Wasserdampf. Dabei tritt ein physikalisches Gesetz in Kraft, welches besagt, dass beim Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand der Umgebungsluft Wärme entzogen wird - es entsteht Verdunstungskälte.
Die Luft kühlt unmittelbar über der Hautoberfläche ab und die Gefahr ist gebannt. Ihre Kerntemperatur bleibt konstant und die lebenswichtigen Körperfunktionen bleiben erhalten.
Voraussetzung für diesen physikalischen Prozess ist allerdings, dass die Luft in der Sauna trocken ist. Wäre die Luftfeuchtigkeit zu hoch, könnte im Körper ein gefährlicher Wärmestau entstehen.
HITZEALARM
Bereits nach wenigen Minuten in der Saunakabine melden die Wärmerezeptoren an der Hautoberfläche einen Temperaturanstieg bis auf 42 Grad Celsius. Auch die Kerntemperatur im Körperinneren steigt allmählich auf etwa 38,5 C an. Das ist zwar nicht viel, doch um möglichen Komplikationen wie Kreislaufproblemen vorzubeugen unternimmt unser Organismus alles, damit die Körpertemperatur wieder sinkt.
Zunächst stellt das Wärmeregulationszentrum im Gehirn die Blutgefäße in Armen und Beinen, aber auch in der Haut, weit und erhöht somit die Durchblutung. Da Blut ein ausgezeichneter Wärmeleiter ist, gibt der Körper mit dem Blutstrom Wärme nach außen ab.
Diese Maßnahme allein reicht allerdings noch nicht aus, um die Körpertemperatur zu senken. Durch die extreme Hitze , die in der Sauna herrscht, würde sie sogar weiter ansteigen.
Ein Wärmestau und ein Kreislaufkollaps wären unausweichlich, wenn unser Organismus nicht seinen letzten Trumpf in punkto Hitzeabwehr ausspielen würde: Wir beginnen zu schwitzen! Dabei kühlt die Hautoberfläche ab. Unsere Körpertemperatur sinkt auf rund 37 Grad Celsius und bleibt konstant.
HITZESCHLAG
Keine Sorge. Ein Hitzschlag entsteht durch Wärmestau. Und solange Sie nicht mit Steppjacke, Mütze und Schal in der Sauna sitzen, kann sich auch keine Wärme stauen. Außerdem braucht ein Hitzestau länger als die 8 bis 15 Minuten, die Sie in der Kabine verbringen
HOCHZEIT - SAUNAHOCHZEIT
Saunaanimateure haben bei der Sauna-Gladiatoren-Shows ein kultiges, frisch verlobtes Pärchen aus den SchwabenQuellen so begeistert, dass sie sich von Bruder Jürgen während des Aufgusses trauen ließen.
Tanja und Michael sind somit die Ersten Wohlfühlverliebten die auf unserer Seite veröffentlicht werden. Sie kommen auch nach Cottbus, wo die Saunahochzeit zelebriert wird.
Wer ebenfalls sich dass SAUNAJA geben will, kann sich bei uns anmelden und die Saunaanimateure werden weitere SAUNAVERLIEBTE trauen. Das Saunafeeling gemeinsam zu erleben ist sicherlich einer der schönsten Sachen des Lebens.
Der WOHLFÜHLFÜHRER EUROPA wünscht Tanja und Michael ein wunderschönes, harmonisches Leben.
Diese Zeremonie muss entsprechend geplant werden, denn man will ja nur einmal heiraten, oder?
SAUNA-ANIMATEUR Im Aufgusswasser werden die edelsten Düfte zubereitet. Auch erotische Düfte kommen zum Einsatz, damit der Kindernachwuchs gefördert wird.
ÖLE ~ AROMEN edle und erotisierende Duftöle.
ZUBEHÖR Gewedelt wird mit einem Hochzeitschleier und mit einem Zylinder.
GÄSTEVORTEIL ~ WIRKUNG
Die Hochzeitgäste erleben eine einmalige Wohlfühlhochzeit.
Nach dem Aufguss gibt es Sekt und nach einer Erholungspause wird getanzt. Auch der Zillertaler Hochzeitsmarsch passt gut für das Feiern danach.
HODEN + HITZE
Die Keimdrüsen des Mannes, die Hoden, sind im Hodensack angeordnet. Damit werden sie der inneren Körperwärme entzogen, die etwa 2 - 5° C über der im Hodensack liegt. Dies ist wichtig, da bei der höheren Temperatur zwar nicht die Hormon- aber die Samenzellenbildung unterdrückt wird.
Da Störungen bei bestimmten Berufsgruppen auf die Wärmeeinwirkungen an ihrem Arbeitsplatz (Hochofenarbeiter, Bäcker...) zurück geführt wurden, wird dies hin und wieder auch bei der Sauna vermutet. Leider muss man alle Berichterstatter enttäuschen, die meinen, nun wieder etwas Wichtiges gefunden zu haben.
Bei Untersuchungen wurde zwar festgestellt, dass sich die Temperatur des Hodensacks um etwa anderthalb Grad erhöht hatte und sich dies auch nach 15 Minuten noch nicht ganz normalisiert hatte. Schädliche Temperaturen wurden allerdings nicht gemessen.
Bei allen Berichten und Referaten wird auch auf die finnische Bevölkerung hingewiesen, bei der es üblich ist, mindestens einmal pro Woche ein Saunabad zu nehmen und bei der es keine besonderen Häufungen von Fällen der Zeugungsunfähigkeit gibt. Schmunzelnd wird gerne erwähnt, dass die Finnen sonst längst ausgestorben wären. Aber auch bei uns in Deutschland gibt es kinderreiche Familien, wo die Eltern bereits vorher regelmäßig die Sauna nutzten
HÖFLICHKEIT
Saunisten sind zumeist nette, angenehme Zeitgenossen. Eine gewisse Etikette hat sich mittlerweile in der Saunawelt etabliert. Erstmalig grüsst man - Man soll nicht jeden um den Hals fallen, oder gleich am Beginn die Leute mit "Hallo - Schwitzköpfe" begrüßen, ein Kurzer Gruß genügt. Auch das Platz nehmen auf die Bänke soll höflich passieren. Nicht einfach hinaufsteigen, die fremden Badetücher besteigen, Seine Geschlechtsteile vor die Augen der Mitsaunisten herumschwenken und noch dumme Sprüche klopfen, nein - ein höfliches - Darf ich vorbei - genügt um Platz zu nehmen.
Auch beim Aufguss frag man seine Schwitzkolleginnen und Kollegen ob ein Aufguss erwünscht wird. - Auch die Frage mit Sauerstoff oder ohne Sauerstoff ist eine geläufige Redenswendung. - "Mit Wedeln oder ohne Wedeln" ist eine weitere Frage. - Beim Aufguss selber, soll man die "Werkzeuge" der jeweiligen Sauna verwenden - Eimer, Kelle, Handtuch, Aufgussmittel. Beim Verwenden von besonderen Aufgussmittel sollen wiederum die Mitschwitzer gefragt werden.
Die Aufgusszeremonie ist eine eigene Sache, die fast überall anders ist. Andere Saunen - andere Sitten. Nur das Nachaufgussgeklatsche ist eine spritzende Angelegenheit, wo man auf den Nachbar Rücksicht nehmen soll. Aufgüsse mit zuviel Wasser sind verpönt. Wenn einer in der oberen Reihe schon pfeifft wie eine Teekanne, so soll man kein Wasser mehr auf die Steine geben.
Das Schwitzen auf andere Saunatücher oder sogar auf die Rücken anderer Schwitzer soll man unterlassen und passiert es wirklich einmal, so entschuldigt man sich dafür.
Dass Angaffen und Anstieren von Saunisten ist genauso wenig erwünscht - wie das laute Unterhalten. Ein gesunder Karlauer (Schmäh) ist in einer Showsauna normal. Diskriminierende Witze haben meist keinen Platz.
"INTERNATIONALE SONDERAUSZEICHNUNG"
HOLZMICHLAUFGUSS/BESTER SHOWAUFGUSS 2004/05
Ulrike betritt die Panoramasauna mit Kopftuch, Schürze und Aufgusskübel. Nachdem Sie den Michl suchte, betritt dieser mit Holzfäller Outfit, Holzstoss, Axt und Holzscheite den geräumigen Saunaraum. Das Holzmichl Lied von den Randfichten ertönt über die eingebauten Lautsprecher. Ulrike gießt Wasser auf die Steine. Wohltuende Gerüche erfüllen den Raum und auf der Sauna-Show-Bühne wird ein Kabarett der Extraklasse vorgeführt.
"Lebt den der alte Holzmichl noch..." - die Saunagäste singen und hüpfen nach dem Refrain des Liedes. Der Holzmichl hackt Holz in der Sauna, Ulrike gießt auf. Die Stimmung schwappt über und erinnert an das Oktoberfest in München.
Diese Show war die Lustigste, welche die Saunatester 2004, bei den zahlreichen Profitestbesuchen miterleben durften. Gratulation an Ulrike - stellvertretend für das gesamte Aufgussteam. Mitte Mai 2005 wurde dieser Aufguss als
"Bester Showaufguss 2004/05
HOLZMICHLAUFGUSS"
ausgezeichnet.
HOLLÄNDISCHER EINTOPF
Zutaten:
- 300 g Hackfleisch,
- 300 g Zwiebeln,
- 300 g Möhren,
- 300 g Kartoffeln,
- 20 g (1EL.) Fett (Magarine oder Öl),
- ca. 1/2 Teel. Salz,
- 3/4 l Gemüsebrühe,
- etwas Pfeffer und Petersilie
- So geht's:
- Zwiebeln und Kartoffeln schälen,
- Möhren putzen und alles in Würfel schneiden.
- Das Hack bei mittlerer Hitze mit dem Fett und dem Salz in einem großen Topf anbraten, dabei ab und zu umrühren, bis alles braun ist.
- In einem Extragefäß mit 3/4 l heißem Wasser einen Esslöffel Gemüsebrühe aus dem Glas auflösen.
- Das in Würfel geschnittene Gemüse zum Hack in den Topf geben, die Gemüsebrühe dazugießen und ca. 20 Min. köcheln lassen ( es darf keine großen Blasen geben ).
- Wenn alle Zutaten weich sind, alles gut umrühren, mit etwas Pfeffer abschmecken und mit gehackter Petersilie bestreuen.
HOMÖOPATHIE
Ähnliches wird durch ähnliches geheilt. Dieses Grundgesetz der Homöopathie fand Samuel Hahnemann (deut. Arzt, 1755-1843), nach Versuchen an sich selbst, bestätigt. Da die übliche wägbare Form der Arznei dem Körper oft nicht zugänglich war, oder Nebenwirkungen zeigte, begann er diese zu verdünnen. Seine Art zu verdünnen und zu verschütteln nannte er wegen ihrer erhöhten Wirkungsweise Potenzieren oder Dynamisieren.
Die Homöopathie unterstützt in ihrer Wirkungsweise die Eigenheilkräfte im Körper. Hierin unterscheidet sie sich wesentlich von der Allopathie (Heilverfahren der Schulmedizin), welche selber steuernd in den Organismus eingreift.
Will man wirklich heilen, so muss die Krankheit an ihrem ursächlichen Ausgangspunkt behandelt werden. Dieser Ausgangspunkt ist die Störung im Bereich der Lebenskraft. Homöopathische Mittel wirken nicht primär auf das erkrankte Organ (Symptom) ein, sondern auf die Lebenskraft, die dieses steuert. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte des Organismus angeregt.
Die Lebenskraft entspricht einer Art Energie. Sie läßt sich folglich nur durch Energetisches beeinflussen. Homöopathische Heilmittel werden deshalb, ausgehend von einem Grundstoff, durch sehr starkes dynamisieren (verdünnen) in eine energetische Form gebracht. Je stärker ein Grundstoff verdünnt wird, desto stärker tritt der energetische Teil, die enthaltene Information, zutage. Obwohl eine Hochpotenz kein einziges Molekül der Arznei mehr enthalten kann, hat man damit oft erstaunliche Erfolge. Als Grundstoffe verwendet man Urtinkturen, Pflanzensäfte, Salze oder Minerale, reine Metalle oder tierische Produkte wie Schlangen- oder Bienengifte. Homöopathische Heilmittel weisen viele Vorteile auf. Aus ihrer Anwendung sind keine Nebenwirkungen bekannt. Trotzdem sollte nicht leichtfertig herum experimentiert werden, da falsche Anwendungen durchaus ungünstig beeinflussen können.
Wegen ihrer Ungiftigkeit eignet sich die Homöopathie besonders auch bei der Behandlung von Kinderkrankheiten. Zur Selbstbehandlung eignen sich nur leichte Akuterkrankungen. Schwere Erkrankungen gehören zur genauen Abklärung selbstverständlich in die Hände eines erfahrenen Homöopathen.
Die Arzneimittelprüfung erfolgt an einer möglichst großen Anzahl Menschen, welche über die Wirkung einer zu prüfenden Arznei genauen Befund geben. Es sind keine grausamen Tierversuche notwendig, und homöopathische Heilmittel sind sehr kostengünstig.
HONIG
Macht eine geschmeidige Haut und wird auch bei bei die Erlebnisaufgüsse den Gästen zum Einreiben gereicht. Wird auch für Kosmetikabläufe für das Gesicht empfohlen.
Honigbad - Und so wird’s gemacht: 1 Eigelb, 3 EL Honig und einen Becher Sahne (200g).
Das Eigelb mit einem Schneebesen verquirlen und dann den Honig dazu, bis eine cremige Masse entsteht, dann die Sahne unterschlagen. Ins 39° heiße Wasser geben. Wer extrem trockene Haut hat, sollte sich nach diesem Bad zusätzlich eincremen oder *eincremen lassen
Honig ist bereits sehr lange als Heilmittel bekannt und beliebt:
Schon die alten Ägypter, Assyrer und Chinesen schätzten ihn. Bei Hippokrates (460 – 370 v. Chr.) und Paracelsus (1493 - 1541) war Honig wichtiger Bestandteil der Heilmixturen.
Entsprechend der Vielfalt seiner Inhaltsstoffe wird auch von vielfältigen Heilwirkungen bei inneren und äußeren Erkrankungen berichtet: z. B. bei Herz- und Lebererkrankungen, Gelbsucht, Magengeschwüren, Verdauungsstörungen, Atemwegs- und Hauterkrankungen, zur Kräftigung von Geschwächten und Genesenden sowie zur Wundheilung, z. B. bei Schürf- und Brandwunden. Viele dieser Anwendungsgebiete werden mittlerweile wissenschaftlich ergründet. Trotzdem ist Honig kein Allheilmittel, sondern ein beliebtes und erprobtes Hausmittel, das bei vielen Erkrankungen nützliche Dienste leistet.
- Schleuderhonig
Der Imker entnimmt die reifen Waben, entdecket sie und hängt die Holzrahmen in eine Honigschleuder. Nur durch Zentrifugalkraft, ohne Wärmeeinwirkung, wird der Honig herausgeschleudert. Diese schonende Methode ist heute üblich für die Honiggewinnung. Die Waben werden dabei nicht zerstört und können wieder verwendet werden.
- Wabenhonig
Die reife, von den Bienen frisch verdeckete Honigwabe wird in Stücke geschnitten und verpackt. Wabenhonig wird auch Scheibenhonig genannt.
- Presshonig
Bei dieser Art der Honiggewinnung wird der Honig nicht aus den Waben geschleudert, sondern durch Druck ausgepresst. Eine Variante des Presshonigs ist der Seimhonig, dieser wird ebenfalls durch Pressen gewonnen, allerdings unter Wärmezufuhr.
- Backhonig
ist ein Honig von verminderter Qualität dem durch Wärmeschädigung unter andern Enzyme entzogen wurden. Dieser Honig ist für den menschlichen Verzehr noch wie vor geeignet, wird aber vorzugsweise als Süßmittel in der Industrie verwendet
HONIG AUFGUSS
Der Honig-Aufguss wird im Grunde wie ein regulärer Aufguss zelebriert. Für das Aufgusswasser werden (wie bei den meisten Aufgüssen) Saunadüfte (oft fruchtige Düfte) verwendet.
Nach einer Vorwärmphase bzw. meist nach dem ersten Aufguss der Aufgusszeremonie wird Honig ausgegeben. Mit dem Honig wird die Haut des ganzen Körpers eingerieben.
Der Honig pflegt die Haut und wirkt wohltuend, hautreinigend und hautstraffend. Zusätzlich wird der Stoffwechsel angeregt
HONIG - WELLNESS, SCHÖNHEIT
Nach einer kurzen Vorwärmphase der Haut wird der ganze Körper mit Honig eingerieben. Beim Honig-Aufguss reiben die Saunabadenden nach dem Vorschwitzen oder dem ersten Aufguss den ganzen Körper mit Honig ein. Der Honig wird durch die Wärme sehr flüssig, duftet gut und zieht in die Haut ein.
ÖLE, AROMEN Beim Aufgießen können verschiedene ätherische Öle verwendet. Als Aufgussöl sind beim Honig-Aufguss fruchtige Duftrichtungen beliebt.
ZUBEHÖR Honig Honigcreme Eis
GÄSTEVORTEIL
- Honig wird gern zur Pflege der Haut benutzt. Man schreibt ihm heilende, keimabtötende und pflegende Wirkung zu. Eine Extraportion Honig sorgt für wunderbar zarte, geschmeidige Haut.
- Nach dem Aufguss haben Sie die Möglichkeit, sich mit einem Eisabrieb zu erfrischen. Wird auch Kleopatra Aufguss genannt. Zu einem meist fruchtigem Aroma wird zum einreiben Honig gereicht.
- Honig pflegt die Haut und wirkt wohltuend. Es hilft dem Stoffwechsel der Haut, wirkt gegen Hautunreinheiten, Pickel, sogar gegen kleine Narben. Der Honig wirkt Hautreinigend, -straffend und -nährend. Zusätzlich wird der Stoffwechsel angeregt.
- Nach dem Saunagang sollte man sofort duschen gehen. Die Haut fühlt sich trotz dem Honig nicht klebrig an, er wird durch die Wärme dünnflüssig wie Wasser.
- Übrigens ist Honig ebenfalls gut für die Haare. Sie werden weich und geschmeidig und bekommen so auch wichtige Nährstoffe. Ausgenommen sind Honig mit Kleie oder ähnlichem, die den Haaren dann eventuell auch schaden könnten, z.B. durch brüchige Haare.
- Wir empfehlen den jeweiligen Saunaanimateur vor Ort zu fragen, ob Zusätze im Honig verwendet werden. Natürlich kann auch eigener echter Bienenhonig genommen werden, der dann sehr sauber ist, dafür aber auch teurer.
- Es gibt im Fachhandel mittlerweile auch spezielle Honigpasten zum Einreiben, die weitere Zusätze enthalten. Hier muss man natürlich klären, ob die Sauna für Honig geeignet ist, denn manche Saunen erlauben keine eigenen Einreibemittel.
- Honig ist aufgrund seiner vielen für die Haut wertvollen Eigenschaften ein beliebter Kosmetikzusatz. Er bindet Feuchtigkeit, reinigt sanft, klärt und wirkt antibakteriell. Ideale Voraussetzungen für eine samtweiche Haut Achtung: Der Honig kann sich durch das Saunatuch in das Holz einziehen. Dies hat die Folge, dass beim nächsten Aufguss, Gäste wiederum auf dem Holz sitzen und durch das neuerliche Erwärmen der Honigreste, werden weiße Handtücher peinlich braun...
- Honig bindet Feuchtigkeit und seine Inhaltsstoffe nähren die Haut - das macht sie samtweich und frisch. Zusätzlich reinigt Honig sanft, wirkt antibakteriell, klärt und beruhigt die Haut. Man schwitzt ca. 8 Minuten in der Sauna. Nach einem Sauerstoffbad von ca. 7 - 8 Minuten an der frischen Luft kühlen Sie sich unter der Dusche ab.Da auch der ph-Wert der Haut im leicht sauren Bereich liegt, kann Honig zur Stärkung des "Säureschutzmantels" der Haut beitragen.
Auch der Zellstoffwechsel der Haut wird angeregt.
- Der Honig-Aufguss wird im Grunde wie ein regulärer Aufguss zelebriert. Für das Aufgusswasser werden (wie bei den meisten Aufgüssen) Saunadüfte (oft fruchtige Düfte) verwendet. Nach einer Vorwärmphase bzw. meist nach dem ersten Aufguss der Aufgusszeremonie wird Honig ausgegeben. Mit dem Honig wird die Haut des ganzen Körpers eingerieben. Der Honig pflegt die Haut und wirkt wohltuend, hautreinigend und hautstraffend. Zusätzlich wird der Stoffwechsel angeregt.
- HONIG CREME Die Saunahonigcreme enthält naturbelassenen Honig und andere hautpflegende Naturstoffe, die die wohltuenden Kräfte des Honigs unterstützen und gut mit ihm harmonisieren:
- Der Honig und die anderen pflegenden Inhaltsstoffe ziehen tief reinigend in die Hautzellen ein und spenden gleichzeitig Feuchtigkeit. Inhaltsstoffe ergeben das sanfte Peeling. Auch bei hohen Temperaturen bleibt die Creme auf der Haut, die Pflegestoffe dringen schnell in die Tiefen der Poren ein.
- Die Anwendung
Vor dem Betreten der Schwitzkabine verteilen Sie die Creme auf den ganzen Körper! Sie brauchen dabei nicht auf einen besonderen Honigaufguss zu warten!
• Nehmen Sie in der Kabine Platz und sorgen Sie dafür, dass keine Stelle Ihres Körpers mit dem Saunaholz in Kontakt kommt! • Mit kreisenden Bewegungen massieren Sie den Honig in die Haut ein! • Genießen Sie jetzt den Aufguß! • Nach dem Saunagang duschen Sie sich, wie Sie es sonst auch nach jedem Saunagang tun! Sie können die Honigcreme auch zu Hause einsetzen.
Honigcreme mit Mango-Papaya: „hautreinigend & straffend“ Nach einer kurzen Vorwärmphase wird der Körper mit Honig eingerieben. Beim Aufgießen wird ein fruchtiger Duft verwendet.
HOT CHOCOLATE MASSAGE
Genießen Sie die sanfte Wohltat auf Ihrer Haut. Das Beste aus wertvollen Kakaobohnen verstärkt mit exclusiver Shea-Butter, zaubert ein streichelzartes Gefühl. Spezielle anti-oxidative Power-Stoffe aus dem „Geschenk der Götter“ schützen die Haut vor schädigenden Einflüssen, wirken festigend und stimulierend. Lassen Sie sich verführen vom Schokoladen-Genuss ohne Reue. Ein Feeling, das Sie einfach erleben müssen.
HOTELIER BESTER 2012
HOTEL, HOTELBAD + HOTELSAUNA
Karl Reiter der Wellnessprofi aus Tirol ist der beste Hotelier 2012. Der mehrfach ausgezeichnete Vordenker baut gerade in Stegersbach ein neues Hotel. Seine Hotels in Tirol und Burgenland sind Wohlfühlziele vom obersten Level.
VIDEO: Die Besten Internetbuchungssysteme. Allgemeines über ein Hotel: (von französisch hôtel, altfranzösisch hostel aus dem spätlateinischen hospitale für ‚Gastzimmer‘) war in französischen Städten, vor allem in Paris, ein adliges Wohnhaus. Die Bezeichnung wurde auch für öffentliche Gebäude genutzt und fand ihren Weg in den heutigen Sprachgebrauch, wo sie in vielen Sprachen Eingang gefunden hat.
Die älteren deutschen Bezeichnungen sind Herberge und im ländlichen Raum Gasthof, Gasthaus und regional auch Baude. Ein Hotel ist ein Beherbergungs- und Bewirtungsbetrieb (hauptsächlich eine Unterkunft). Es handelt sich hierbei um ein touristisches Unternehmen, welches dazu dient Gäste (größtenteils Geschäftsreisende und Touristen) gegen Bezahlung für einen oder mehrere Tage und Nächte zu beherbergen und zu verpflegen. Die Hotellerie ist ein Bestandteil des Gastgewerbes.
Es verfügt für seine Gäste im Minimum über eine vollständige Einrichtung für:
- den Empfang (Rezeption)
- die Beherbergung
- den Aufenthalt
- die Verpflegung
- Größere Hotels verfügen meistens über einen
Empfangs- und Aufenthaltsraum (Lobby), ein Restaurant, eine Bar und, je nach Kategorie über ein kleines Schwimmbad, Schwitzmöglichkeiten, Garagen und andere Einrichtungen
- Hotels verfügen im Gegensatz zu Pensionen über eine Rezeption, einen ständig besetzten Empfangstresen.
- Es gibt Hotels in den verschiedensten Preis- und Komfortklassen. Sie werden international nach Hotelsternen kategorisiert –
- Ein-Stern-Hotels sind sehr einfach ausgestattet,
- Fünf-Sterne-Hotels äußerst luxuriös, wobei die Bewertungsmaßstäbe von Land zu Land unterschiedlich sein können.
- Offiziell gibt es keine Hotels, die mehr als fünf Sterne haben.
- Das größte Hotel in Deutschland ist das Estrel in Berlin mit 1.125 Zimmern. Das oft als luxuriösestes der Welt beschriebene Hotel ist das Burj Al Arab in Dubai, als größtes Hotel der Welt gilt hingegen das Emirates Palace Hotel in der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi.
- Hotelbad: kleines Bewegungsbad, meist mit Saunakabinen, das an ein Hotel oder Resort angegliedert ist und vorwiegend von Hotelgästen benutzt wird. Eine Nutzung durch externe Gäste ist jedoch meist möglich. Wellness Hotels haben mittlerweile hochklassige Sauna und Badeausstattungen, die selbst durchschnittliche Thermen nicht haben. Hotelbäder werden in immer stärkerem Umfang zur Visitenkarte des Hauses. Je mehr Attraktivität, Funktionalität und Hygiene sie vermitteln, desto stärker beeinflussen sie die Bindung, die der Gast zum Hotel entwickelt
HOTELGAST - SEINE PFLICHTEN
Damit Ihr Wellness-Aufenthalt nicht peinlich wird, haben wir die besten Tipps für Sie:
1. Darf ich gebrauchte Handtücher einfach auf den Boden werfen? Im Badezimmer schon; das ist in Hotels durchaus üblich. Allerdings sollten Sie sich überlegen, ob Sie wirklich jeden Tag eine frische Garnitur benötigen (schon der Umwelt zuliebe). Und: Im Spa-Bereich benutzte Handtücher in eigens dafür aufgestellten Behältern deponieren!
2. Was ziehe ich in Wellness-Hotels eigentlich an?
Der generelle Dresscode lautet: sportlich-leger. Nicht zu steif – schließlich sollen Sie sich ja wohlfühlen. Oftmals dürfen Sie sogar Ihr Mittagessen im Bademantel einnehmen (hier gelten die individuellen Vorschriften des Hotels). In die Sauna gehen Sie grundsätzlich nackt; im Fitnessbereich ist Sportkleidung mit Turnschuhen ideal. Abends sollten Sie gepflegt in Erscheinung treten (ob sportlich oder stylisch bleibt Ihnen überlassen). Und zu besonderen Anlässen (wie Weihnachten oder Silvester) sollten Sie festlich gekleidet sein; selbst Abendrobe und Smoking sind in gehobenen Häusern dann nicht fehl am Platz.
3. Wie viel darf ich mir am Buffet auf den Teller laden?
Es wird Sie zwar niemand ermahnen, dass Sie sich zu viel genommen haben, aber allzu ungehemmte Gier zeugt von schlechtem Stil. Faustregel: Man sollte Ihren Tellerrand noch erkennen können. Sie können sich ja später noch Nachschlag holen – dann aber bitte mit einem frischen Teller! Die anderen Gäste wollen nicht sehen, was Sie vorher schon gegessen haben...
4. Wie viel Trinkgeld bekommt der Masseur?
Wenn man im Wellness-Bereich im Bademantel unterwegs ist, hat man selten Kleingeld in den Taschen. Aber: Man sollte dem Masseur nach seiner Arbeit unbedingt Trinkgeld geben (etwa fünf bis zehn Prozent des Betrages). So können Sie Ihre Anerkennung über die Behandlung ausdrücken.
5. Wozu brauche ich in der Sauna ein Handtuch?
Damit Sie sich darauf setzen können. Legen Sie sich bitte nie direkt auf das Holz; auch anlehnen sollten Sie sich daran nicht. Wichtig: Schmuck hat in der Sauna ebenso wenig verloren wie der Bikini – geschwitzt wird immer nackt. Vermeiden Sie angeregte Unterhaltungen – die Sauna ist ein Ort der Stille, an dem Menschen nicht gestört werden wollen. Ebenfalls eine Unsitte: Peelings oder gar Rasuren in der Sauna machen.
6. Darf ich mich zur Massage-Behandlung verspäten?
Darauf vertrauen, dass der Therapeut auf Sie wartet, können Sie leider nicht. Viele Hotels rechnen zwar einen Zeitpuffer mit ein, aber das ist auf keinen Fall ein Freibrief zum Zuspätkommen. In der Regel wird Ihre Behandlungszeit entsprechend verkürzt und endet zum vorhergesehenen Termin.
7. Wo beschwere ich mich über schlechten Service?
80 Prozent aller Gäste schlucken ihren Ärger über schlechten Service herunter. Doch konstruktive Kritik ist wichtig – und gute Hotels werden Ihnen sogar dankbar sein dafür. In vielen Häusern liegen anonyme Kommentarkarten in den Zimmern auf. Doch am besten wenden Sie sich zunächst persönlich an das Personal. Vielleicht liegt schließlich nur ein Missverständnis vor.
8. Darf ich meine Liege bei Platzmangel reservieren?
Tatsache ist: In vielen Hotels sind Ruheliegen Mangelware. Im Schnitt teilen sich 24 Gäste eine (!) Liege (Ausnahme: sehr gute, mit Lilien prämierte Hotels). Dennoch gilt das Reservieren von Liegen als Unart und wird nicht gerne gesehen. Oft werden mit Handtüchern „reservierte“ Liegen vom Personal gereinigt.
HOTEL - DAS HÖCHSTE DER WELT
HÜFTSCHWUNG
MANUELA TEUFEL - GOLDENER SAUNAANIMATEUR - SAUNAOSCARGEWINNER 2007
Charme, Ursprünglichkeit und viel Herz hat die beliebte Manuela aus der Therme Obernsees in Bayern. Stellvertretend für das ganze Team hat die Stimmungskanone den Saunaoscar für das Jahr 2007 errungen. 1.522 gültige Stimmen hat Sie erreicht. Wenn es nach gewissen Gäste gegangen wäre, hätte Sie sicherlich das Doppelte erreicht. Trotz der enormen Streichresultate hat Sie mit knappen 72 Stimmen Vorsprung die Wahl gewonnen.
Ralf Pakulla aus Langenberg/NRW mit 1.450 gültige Stimmen und René Kowatsch aus Wendisch Rietz/Brandenburg mit 814 Stimmen erreichten die hervorragenden Ehrenplätze.
Der Sauna+Freizeitführer gratuliert wie wahrscheinlich ganz Saunabayern zu dieser tollen Auszeichnung und Manuela ist Saunageschichte, obwohl Sie nicht mehr in der Traumsauna Obernsees tätig ist.
HUGO - DER MODECOCKTAIL
Hugo ist das Modegetränk 2012. Ende des letzten Jahrzehnts begann das Sommergetränk die Menschen in Südtirol zu begeistern. Danach eroberte der geschmacklich an Mojito erinnernde Drink erst die Münchener Cocktail-Szene. Doch nun nimmt Hugo (wird "Ugo" ausgesprochen) seinen Siegeszug durch ganz Deutschland und verdrängt nun auch den beliebten Sommer-Drink Aperol Sprizz von seinem Trend-Thron. Natürlich ist Hugo auch zu Hause schnell und einfach zubereitet. Alles, was Sie für Hugo brauchen, ist Prosecco, Holundersirup, Limetten, Minze und je nach Rezept ein Schuss Sprudel oder Soda. Er wird in bauchigen Weingläsern mit Eiswürfeln und Strohhalm serviert - und ist wirklich ein unglaublich erfrischender Sommerdrink. Jeder, der ihn einmal ausprobiert hat, kann gar nicht mehr genug davon kriegen! Und obwohl uns der Sommer bisher eher im Regen stehen lässt: Da finden wir Hugo erst recht gut. Damit lässt sich nämlich das miese Nieselwetter aushalten.
HUMMER - RICHTIG ESSEN
HUMOR
Es war einmal in einem Saunaland ganz weit weg, eine wunderschöne, unabhängige, selbstbewusste Prinzessin.
Sie betrachtete einen Frosch in einem Biotop in ihrem Saunagarten unweit ihres Schlosses.
Der Frosch hüpft in ihren Schoss: “Elegante Lady, einstmals war ich ein hübscher Prinz – bis mich eine böse Hexe verzaubert und mit einem Fluch belegt hat.
Ein Kuss von dir und ich werde wieder der schmucke, junge Prinz, der ich einmal war. Dann, Süße, können wir heiraten, einen Haushalt im Schloss meiner Mutter führen, wo du meine Mahlzeiten kochen kannst, meine Wäsche wäscht und bügelst, meine Kinder gebierst und großziehst und damit glücklich bist für den Rest deines Lebens.“
An diesem Abend lächelt sie leise vor sich hin, bei einem Glas duftenden Chardonnay und leckeren Froschschenkeln in einer leichten Zwiebel-Weisswein-Sauce...
HUMOR - FLUCHEN AUF BAYERISCH
- Nicht, dass meine Frau schlecht kocht, aber es kommen fortwährend irgendwelche Pygmäen in meine Küche und tauchen ihre Pfeile in die Suppe.
- So geht es mit Tabak und Rum: Erst bist du froh, dann fällst du um.
- Wer als Wein- und Weiberhasser
jedermann im Wege steht, der esse Brot und trinke Wasser, bis er daran zugrunde geht.
- Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut.
- Kalte Suppe ist eine äußerst heikle Angelegenheit, und nur wenige Gastgeberinnen können es durchsetzen, sie zu servieren. Immer wieder bleibt bei dem Gast der Eindruck zurück, wenn er nur etwas früher gekommen wäre, hätte er sie in noch heißem Zustand haben können.
- Nach einer guten Mahlzeit kann man allen verzeihen, selbst seinen eigenen Verwandten.
- Sitzt Jochen beim Klärwerk am Kloakebecken und stochert mit einem Stock in der Schei..e rum.
Kommt einer vorbei und fragt: "Was machen Sie denn da?" "Mir ist meine Jacke da rein gefallen." "Die werden Sie doch nicht mehr anziehen?" "Das nicht, aber mein Pausenbrot ist noch da drin ... "
- Ein Ehepaar abends vor dem Fernseher schaut sich eine Tiersendung an.
Sie: "Schatz, findest du auch, dass Nagetiere dumm und gefräßig sind?" Er: "Ja, mein Mäuschen."
- Treffen sich ein Dicker und ein Dünner. Sagt der Dicke:
"Mann, wenn man dich so ansieht, könnte man meinen, es wäre eine Hungersnot ausgebrochen!" Sagt der Dünne: "Und wenn man dich so sieht, könnte man meinen, du wärst schuld daran!"
- "Herr Ober, hier auf der Karte steht: Kaviar. Was ist denn das?"
"Das sind Fischeier, mein Herr!" "Gut, dann hauen Sie mir zwei in die Pfanne!"
- "Georg, wie schmeckt das Essen?" fragt die Frau bei Tisch.
"Warum? Suchst du schon wieder Streit?"
- "Herr Ober, ich würde gern dinieren!"
"Tut mir leid, mein Herr, die Nieren sind leider aus!..." Geduldig wartet der Kellner am Tisch des jungen Pärchens, das nur Augen für sich hat, um die Bestellung aufzunehmen. Nach 5 Minuten säuselt der verliebte Max: "Ach, du bist so süß, dass ich dich fressen könnte..." "Na also, das hätten wir...", seufzte erleichtert der Kellner "und was wünscht der Herr zu trinken...?"
- Sagt die eine Emanze zur anderen beim Essen:
"Reichst Du mir mal bitte die Salzstreuerin?"
- Warum können Adam und Eva keine Chinesen gewesen sein? Weil Sie sonst nicht den Apfel gegessen hätten sondern die Schlange !
- Ein Mann steigt in den Bus, in der einen Hand ein Würstchen, in der anderen eine Portion Pommes frites.
"Hallo", sagt der Fahrer, "das hier ist kein Speisewagen!" "Weiss ich", sagt der Mann, "deshalb hab ich mir mein Essen auch selbst mitgebracht!" "Mami, schau mal, der Mann ißt die Suppe mit der Gabel!" "Sei still!" "Mami, guck mal, jetzt trinkt er aus der Blumenvase!" "Du sollst still sein!" "Aber Mami, jetzt isst er sogar die Serviette auf!" "Dann gib ihm doch endlich seine Brille zurück, damit endlich Ruhe ist!"
BESTES SAUNAHUMORVIDEO
IRREN IST MENSCHLICH
HUNDE - DIE BESTEN
HUNDEAUSSTELLUNG ASPACH 2012 - DIE BESTEN HUNDE und die BUNDESSIEGER 2012 wurden von der EKU ermittelt. Die Europäische Kynologische Union arbeitet mit ehrenamtliche Mitarbeiter, die im HOTEL DANZER eine tolle Leistung gebracht haben. AUCH DAS HUNDEHOTEL DANZER mit SAUNA ist zu empfehlen.
BADEN MIT HUNDE
- Temperaturschocks vermeiden -- wen man vorher lange in der Sonne war, sollte man nur langsam ins kalte Wasser gehen
- nicht sofort nach dem Fressen ins Wasser -- was für den Mensch gilt, gilt auch für den Hund, denn nach dem Essen hat der Körper mit der Verdauung zu tun, wodurch die Extremitäten mitunter zu wenig mit Blut versorgt werden; das kann schnell zu Schwächezuständen oder gar zur Ohnmacht führen
- den Hund nie unbeaufsichtigt baden lassen, denn auch dem fittesten Hund geht irgendwann die Kondition aus
- das Trinken von Salzwasser verhindern, denn das Trinken größeren Mengen Salzwasser führt langfristig zur Austrocknung des Körpers; dem Hund sollte ausreichend "süßes" Wasser zur Verfügung stehen
- den Hund vor Sonnenbrand schützen -- ist das Fell naß, kommt viel Haut zum Vorschein, die -- wie beim Mensch -- Sonnenbrand bekommen kann; der Hund sollte daher abgetrocknet werden und an schattigen Stellen ruhen
- den Hund nur ohne Halsband ins Wasser lassen -- damit der Hund sich beim Schwimmen nicht aus Versehen im Halsband verfängt und die Kontrolle verliert
Und nun viel Spaß beim sommerlichen Badevergnügen WÜNSCHT ihr WO-TV TEAM. www.wo-tv.eu
HUNDEFEELING - DIE BESTEN AUTOHUNDE
HYGIENE
Der Betrieb von öffentlichen Saunabädern setzt eine angemessene, hygienische Behandlung der Nutzfläche voraus.
Anders als zum Beispiel in Spanien oder Italien, wo es gerade in den Ferienzentren besonders viele "Pools" gibt, oder in den USA (welche eigentlich in vielen Bereichen als Vorbild gelten), gelten bei uns in Deutschland entsprechende DIN - Normen (DIN 19643, DIN 19644), welche die Reinigung und Regelung des "Schwimm - und Badebeckenwassers" dahingehend bestimmen, dass zum Beispiel im Schwimmbadbereich Trinkwasserqualität bereit gestellt werden muss.
Diese DIN - Normen werden in geregelten Abständen durch das zuständige Gesundheitsamt kontrolliert und bei "positiven Messergebnissen" entsprechend streng geahndet.
In einer Sauna werden sämtliche Nasszellen (Wände, Böden) täglich desinfiziert. Bevor der Fußpilz - Betroffene die öffentlichen Schwimm - oder Badeanlagen besucht, muss er dafür Sorge tragen, dass besagter Fußpilz ausreichend abgeklungen ist.
HYGIENEEFFEKT
Durch Abstoßen toter Epithelzellen und Offenhaltung der Schweißporen wir eine besonders intensive Hautreinigung erzielt. Der Wechsel vollzogener Wärme und Kältereize wirken sich günstig auf die Kapillaren (haarfeine Blutgefäße) aus.
Der Mensch gibt im Durchschnitt 20.000 Bakterien pro Stunde an seine Umwelt ab. Auch wenn diese Zahl erschreckend wirkt, muss sie uns dennoch nicht beunruhigen, da wir mit dieser Keimbelastung aufgewachsen sind und unser Immunsystem normalerweise gut damit zurechtkommt.
Die Keimbelastung auf unserem Körper ist sehr unterschiedlich, sowohl in der Art der Keime, als auch in der Konzentration.
Eine gründliche Körperreinigung vor Benutzung der Sauna ist daher einer der wesentlichen Voraussetzungen für hygienisches Verhalten. Vor dem Duschen sollte noch die Toilette aufsuchen..
Wer zwischen den Saunagängen einmal das Bedürfnis verspürt, zur Toilette gehen zu müssen, sollte auch dann wieder an die Reinigung des Intimbereiches denken.
HYPERTHERMIE = FIEBER?
Ein künstliches Fieber in der Sauna, was öfters gerne behauptet wird gibt es nicht! Beim Anstieg der Kerntemperatur in der Sauna liegt lediglich eine Hyperthermie vor, das heißt die Hitze kommt von außen.
Die Kerntemperatur im Körperinneren ist nur kurzfristig um 1 bis 1,5 Grad Celsius erhöht und erreicht nicht mehr als 38,5 Grad C. Beim Fieber dagegen ist es das Gehirn selbst, das einen bestimmten Temperaturwert vorgibt.
Zudem werden die Stoffwechselprozesse beschleunigt, das Herz schlägt schneller und die Kerntemperatur kann bis über 40 Grad C ansteigen. Außerdem hält das Fieber meist mehrere Stunden, manchmal sogar Tage an, um Bakterien und Viren zu verbrennen.
Das schwächt den Organismus. Wir fühlen uns noch Tage danach schlapp und ausgelaugt. Die Hyperthermie in der Sauna besteht dagegen nur wenige Minuten und hat dementsprechend keine schwächende Auswirkungen
HYPNOSE
Viele Menschen bringen den Begriff Hypnose in Zusammenhang mit okkulten Praktiken, was aber falsch ist. Hypnose hat nichts mit Okkultismus zu tun, sofern sie von einem seriösen Therapeuten durchgeführt wird.
Das Wort Hypnose kommt aus dem alten Griechenland. Hypnos war der Gott des Schlafes. Die Wissenschaft kann sich die Wirkungsweise der Hypnose heute noch nicht genau erklären. Vereinfacht gesagt kommt es zu einem Zustand, der dem Schlaf ähnlich ist (eingeschränktes Bewußtsein). Gleichzeitig konzentriert sich der Hypnotisierte auf den Therapeuten. Dieser kann nun mit seiner Suggestion leichter das Unbewusste erreichen.
Nicht alle Leute lassen sich gleich gut hypnotisieren. Mit Hypnose lassen sich die Selbstheilungskräfte aktivieren, so dass Störungen vom Körper behoben werden können. Viele psychosomatische, psychische aber auch körperliche Krankheiten sprechen auf Hypnose an.
Neuerdings werden auch zahnärztliche Behandlungen und sogar chirurgische Eingriffe unter Hypnose mit sehr gutem Erfolg durchgeführt. Dem Patienten kann so eine Teil- oder Vollnarkose erspart bleiben. Dies führt zu einer schnelleren, schmerzfreien Genesung.
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